Wir liefern bequem zu dir nach Hause, ab einem Warenwert von 29,00 € sogar versandkostenfrei.

Du bist eingeloggt als

[profile-email]

Stillende Mama mit Milchstau

Stillen

Milchstau – Tipps zur Behandlung und Vorbeugung

Inhaltsverzeichnis:

Deine Brust schmerzt, ist gerötet und fühlt sich auf einmal hart und warm an? Das hört sich ganz nach einem Milchstau an. Ein kleiner Trost vorweg: Du bist damit nicht alleine. Viele Frauen erleben mindestens einmal im Laufe ihrer Stillzeit einen Milchstau. Glücklicherweise lässt sich dieses Problem mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen meist gut beheben. Wie aber entsteht ein solcher Milchstau überhaupt? Was sind die Symptome? Und was kannst du tun, dass es gar nicht erst dazu kommt? Damit du deine Stillzeit möglichst unbeschwert genießen kannst, haben wir dir in diesem Artikel alle Infos rund um das Thema Milchstau zusammengefasst.

Was ist ein Milchstau?

Bei einem Milchstau ist der Milchfluss in einem Teil der Brust behindert. Die Milchgänge werden dort nicht richtig entleert und es kommt zu einem Rückstau der Muttermilch. Für die stillende Mama fühlt sich ein solcher Milchstau sehr unangenehm und schmerzhaft an. Manchmal bekommt sie auch allgemeine Krankheitsgefühle, ähnlich wie bei einer Erkältung.

Ein Milchstau kann während der gesamten Stillzeit auftreten. Besonders häufig kommt es dazu jedoch in der Anfangszeit.

Wie erkenne ich einen Milchstau?

Bei einem Milchstau ist der Abfluss der Muttermilch gestört. Durch den Rückstau kommt es zu einem Druckgefühl in diesem Areal. Vielleicht bemerkst du eine verhärtete Stelle, die auch nach dem Stillen spürbar bleibt. Diese befindet sich meist im oberen äußeren Bereich der Brust. Es kann sein, dass sich die Brust dort warm anfühlt und gerötet ist. Manchmal schmerzt auch die ganze Brust. Gewöhnlich ist von einem Milchstau nur eine Brust betroffen. 

Neben den Schmerzen in der Brust kann es auch sein, dass du dich allgemein schlapp und unwohl fühlst, als würde sich ein grippaler Infekt ankündigen. 

Auf einen Blick – folgende Symptome sind typisch für einen Milchstau:

  • Schwellung oder Verhärtung (eines lokalen Bereichs oder der ganzen Brust)
  • Schmerzen in der Brust
  • Rötung und Erwärmung der Haut
  • Fieber (gewöhnlich unter 38,5 °C)
  • Müdigkeit
  • Kopf- und Gliederschmerzen

Milchstau und Mastitis – Was ist der Unterschied?

Wenn von einem Milchstau die Rede ist, fällt auch oft der Begriff Mastitis. Nicht selten werden die Bezeichnungen auch synonym verwendet. Das ist aber nicht ganz richtig.

Während bei einem Milchstau lediglich der Abfluss der Milch behindert ist, handelt es sich bei einer Mastitis um eine Brustentzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Die Symptome ähneln sich, wobei sich die stillende Frau bei einer Mastitis meist deutlich kränker fühlt und nicht selten hohes Fieber (auch über 40 °C) und Schüttelfrost haben kann. Eindeutig feststellen lässt sich eine Brustentzündung durch eine Laboruntersuchung der Muttermilch, bei der auf Keimbelastung getestet wird, bzw. durch eine Blutuntersuchung, bei der erhöhte Entzündungswerte festgestellt werden. Während sich die Symptome bei einem Milchstau durch die richtigen Maßnahmen in der Regel schnell verbessern, ist bei einer Mastitis oft die Einnahme von Antibiotika notwendig.

Eine Mastitis entsteht häufig aus einem nicht schnell genug behandelten Milchstau. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass du auf die Zeichen deines Körpers hörst und einen Milchstau rechtzeitig behandelst. Suche dir hierfür am besten Hilfe bei deiner Hebamme, einer Stillberaterin oder bei einer Stillambulanz im Krankenhaus. Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir, was du selbst tun kannst, um den Milchstau zu lösen.

Milchstau lösen – Wie gehe ich vor? 

Ruhe, Ruhe, Ruhe

Nicht selten ist Stress der Auslöser für einen Milchstau. Aus diesem Grund solltest du dir beim Auftreten der Beschwerden viele Ruhepausen gönnen. Am besten machst du es dir im Bett oder auf dem Sofa bequem. Hast du bereits größere Kinder, ist das natürlich nicht immer so einfach. Versuche nach Möglichkeit Unterstützung von Familie und Freunden anzunehmen. 

Häufiges Stillen

Damit sich der Milchstau löst, ist es wichtig, dass die Brust gründlich entleert wird. Niemand kann das besser als dein Baby. Lege es darum häufig an und stille vorzugsweise an der betroffenen Brust. Sollte dies starke Schmerzen bei dir verursachen, kannst du dein Baby auch zuerst an der gesunden Brust anlegen, bis der Milchspendereflex ausgelöst wird, und dann zur Brust mit dem Milchstau wechseln. 

Ganz wichtig: Wie bereits erwähnt, ist Entspannung bei der Behebung eines Milchstaus von großer Bedeutung. Das gilt besonders für die Zeit während des Stillens. Achte darum auf eine bequeme Stillposition und stütze deinen Körper ausreichend mit Kissen. Das wird nicht nur deinem Allgemeinbefinden guttun, auch dein Milchspendereflex wird dadurch besser ausgelöst.

Beachte: Nach einer Mastitis ist die Muttermilchproduktion in der betroffenen Brust oft kurzfristig stark herabgesetzt. Die Milchmenge wird aber schnell wieder mehr, wenn die Entzündung abgeklungen ist.

Auf eine gute Anlegetechnik achten

Vergewissere dich, dass dein Baby das Brustgewebe gut erfasst. Wichtig: Es sollte immer auch einen Teil des Warzenvorhofs im Mund haben und nicht nur an der Brustwarze saugen. Um den Milchstau effektiv zu lösen, ist es sinnvoll, das Baby so anzulegen, dass sein Kinn zu der betroffenen Stelle zeigt. Da sich der Milchstau häufig im oberen äußeren Bereich der Brust befindet, ist es nicht immer ganz einfach, eine passende Stillposition zu finden. Hilfreich kann beispielsweise der Rückengriff (auch Footballposition genannt) sein. Hierbei kann dir deine Hebamme oder Stillberaterin helfen. 

Wärmen vor dem Stillen

Wärme kann helfen, den Milchfluss anzuregen und somit die gestaute Muttermilch abfließen zu lassen. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Brust vor dem Stillen zu wärmen. Ideal ist feuchte Wärme. Lege dir beispielsweise warme feuchte Wickel auf die Brust oder lasse unter der Dusche warmes Wasser über deine Brust laufen.

Kühlen nach dem Stillen

Schmerzen und Entzündungen können durch Kühlen gelindert werden. Darum ist es hilfreich, deine Brust nach dem Stillen zu kühlen, beispielsweise mittels Kühlpads (Achtung: Bitte Kühlpads nur aus dem Kühlschrank verwenden und diese in eine saubere Mullwindel einwickeln. Es ist wichtig, auf Hygiene zu achten und darauf, dass es nicht zu kalt ist, um Erfrierungen mit der Haut vorzubeugen).

Hausmittel zum Kühlen der Brust bei Milchstau:

Sowohl Quarkwickel als auch Weißkohlblätter haben nicht nur eine kühlende, sondern auch eine entzündungshemmende Wirkung.

  • Quarkwickel: Den Quark streichst du auf zwei Blatt Küchenrolle aus, klappst diese zusammen und legst sie dann auf die betroffene Region der Brust. Spare dabei bitte die Brustwarze aus, Quark ist nicht steril. Wenn der Quark bröslig wird, hat er keine Wirkung mehr. Darum solltest du die Quarkwickel nach etwa 20 Minuten wieder abnehmen. Möchtest du erneut an dieser Brust stillen, so wasche diese bitte vorher mit lauwarmem Wasser ab, sonst zeigt sich das Baby irritiert durch den veränderten Geruch der Brust aufgrund der Milchsäure des Quarks.

  • Weißkohlblätter: Entferne zunächst die dicke Mittelrippe. Anschließend walzt du die Kohlblätter mit einem Nudelholz (alternativ mit einer gefüllten Wasserflasche) aus. Hierdurch werden die Blätter nicht nur weich, es treten auch die entzündungshemmenden Wirkstoffe des Kohls aus. Die Weißkohlblätter legst du dir dann auf deine Brust bzw. verwendest sie wie eine Stilleinlage in deinem BH.

Wichtig: Egal, womit du deine Brust kühlst, achte darauf, die Brustwarze auszusparen. 

Brust per Hand oder mit der Milchpumpe entleeren

Dein Baby kann die Brust am besten entleeren. Was aber, wenn das Kleine gerade jetzt partout nicht trinken will oder sich die Brust auch nach dem Stillen noch sehr gespannt anfühlt? In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die Milch per Hand auszustreichen. Gegebenenfalls kannst du auch etwas Milch mit einer Pumpe abpumpen, um das Druckgefühl zu lindern. Aber Achtung: Durch die zusätzliche Entleerung wird die Milchproduktion angeregt. Eine gesteigerte Milchmenge kann wiederum das Risiko für weitere Milchstaus erhöhen. Pumpe darum nur so lange ab, bis das Spannungsgefühl in der Brust nachlässt.

Vorsicht mit Brustmassagen

Oftmals wird empfohlen, die Brust bei einem Milchstau von der gestauten Stelle zur Brustwarze hin zu massieren, um die Stauung zu lösen. Dies kann zwar helfen, birgt aber auch die Gefahr, dass durch eine zu starke Massage Verletzungen und Entzündungen oder sogar Abszesse entstehen können. Gehe aus diesem Grund bitte sehr vorsichtig und behutsam vor, wenn du deine Brust massieren möchtest. , Eventuell kannst du auch nur an der betroffenen Brust massieren, während dein Baby gerade an dieser trinkt, um eine vollständige Entleerung zu gewährleisten.

Öffnen eines überhäuteten Milchgangs

Manchmal ist die Ursache für den Milchstau ein verstopfter Milchkanal. Dabei bildet sich ein Häutchen über dem Milchgang, was als kleiner weißer oder gelblicher Punkt (Milchbläschen) auf der Brustwarze sichtbar ist. Oft öffnet sich das Milchbläschen von ganz alleine beim Stillen wieder. Tipp: Lege vor dem Stillen eine feuchtwarme Kompresse oder einen Kamillenteebeutel auf die Brustwarze. Hierdurch öffnet sich das Bläschen leichter. Hilft dies nicht, so kann das Häutchen durch eine sterile Kanüle angeritzt werden.

Schmerzmittel

Hast du starke Schmerzen durch den Milchstau, so kannst du herkömmliche Schmerzmittel wie etwa Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen. In den üblichen Dosierungen sind diese auch in der Stillzeit unbedenklich. Bist du dir unsicher, so hole vor der Einnahme am besten ärztlichen Rat ein oder wende dich an deine Hebamme.

Wann sollte ich zum Arzt/zur Ärztin gehen?

Hast du die oben aufgeführten Maßnahmen durchgeführt, aber bemerkst auch nach 24 bis 48 Stunden noch keine Besserung oder verschlimmern sich die Beschwerden sogar noch? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Mastitis. Eine solche bakterielle Brustentzündung muss oft mit Antibiotika behandelt werden. Wende dich in diesem Fall bitte an deine Hebamme, deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin oder an die geburtshilfliche Abteilung des Krankenhauses in deiner Nähe.

Auch wenn du häufig unter wiederkehrenden Milchstaus leidest, ist es sinnvoll, gemeinsam mit einer Fachperson nach der Ursache zu suchen. Gegebenenfalls kannst du auch präventiv bei wiederkehrenden Milchstaus oder wenn das Stillen nach einer Mastitis schmerzt, spezielle Probiotika einnehmen. die deine Mikrobiota in den Milchgängen positiv beeinflussen und so gegen Infektionen schützen. Diese erhältst du in der Apotheke.

Was sind die Ursachen für einen Milchstau?

Um einen Milchstau gut zu behandeln und weiteren Problemen dieser Art vorzubeugen, ist es wichtig, die Auslöser zu kennen. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die zu einem Milchstau führen können:

Die Brust wird nicht ausreichend entleert

Gründe für eine unzureichende Entleerung der Brust gibt es viele. Gerade am Anfang spielen Probleme beim Anlegen eine Rolle. Saugt das Baby beispielsweise nur an der Brustwarze und nicht auch am Warzenvorhof, so kann es die Brust nicht effektiv entleeren. Vielleicht ist das Baby auch sehr schläfrig und die Abstände zwischen den einzelnen Stillmahlzeiten sind zu groß.

Oftmals tritt ein Milchstau nach einem Entwicklungsschub auf. Während eines solchen Schubs benötigt das Baby viel Milch und trinkt dementsprechend ausgiebig an der Brust, was auch als Clusterfeeding bezeichnet wird. Dadurch wird die Milchproduktion angeregt und die Milchmenge gesteigert. Sinkt der Bedarf des Babys nach dem Entwicklungsschub dann wieder, entsteht durch die überschüssige Milch ein starker Druck in der Brust, der zu einem Milchstau führen kann.  

In diesem Zusammenhang solltest du auch darauf achten, keine Mittel einnehmen, die die Bildung von Muttermilch fördern.

Beachte in diesem Zusammenhang bitte auch auf die stillfördernde Wirkung von Milchbildungstees, Bockshornkleesamen, Malzgetränken und Milchbildungstropfen. Setze diese Mittel nur sehr bewusst ein bzw. verzichte besser darauf, um eine Überproduktion der Milch zu vermeiden.

Emotionaler Stress

Stress und Erschöpfung wirken sich negativ auf das Stillen aus. Stresshormone behindern die Ausschüttung des Glückshormons Oxytocin. Ein Mangel an Oxytocin führt dazu, dass der Milchspendereflex nicht richtig ausgelöst wird und sich die gebildete Milch in der Brust staut.

Verstopfter Milchgang

Hin und wieder kommt es dazu, dass sich ein kleines Häutchen über dem Ausgang eines Milchgangs an der Brustwarze bildet. Hierdurch kann die Muttermilch nicht mehr abfließen. Wende dich in einem solchen Fall bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

Zu enge Kleidung

Manchmal wird der Milchfluss auch durch zu enge Kleidung blockiert. Ein zu eng sitzender BH oder ein zu fest gebundenes Tragetuch können den Milchgang abklemmen. Verzichte in der Stillzeit besser auf Bügel-BHs. Ein Still-BH sollte gut sitzen, aber nicht drücken oder einengen.

Fehler beim Abpumpen

Wird beim Abpumpen eine zu kleine Brusthaube verwendet, kann es ebenfalls zu einem Abklemmen von Milchgängen kommen.

Vorbeugung – So lässt sich ein Milchstau vermeiden

Wie du siehst, gibt es viele Faktoren, die das Auftreten eines Milchstaus begünstigen können. Was kannst du also tun, um möglichst vor diesem unangenehmen Stillproblem verschont zu bleiben?

Nach Bedarf stillen

Damit die Brust regelmäßig gut entleert wird und sich die Milchbildung an die Bedürfnisse deines Babys anpassen kann, stillst du deinen Liebling am besten nach Bedarf. 

Nach Bedarf stillen bedeutet, nicht nur die Bedürfnisse deines Babys zu beachten, sondern auch deine eigenen. Dauert der Mittagsschlaf heute etwas länger und deine Brust beginnt schon zu spannen? Dann darfst du dein Baby auch aufwecken und ihm die Brust anbieten.

Auf eine gute Stilltechnik achten

Achte darauf, dass dein Kleines gut angelegt ist und die Brust effektiv entleert. Damit du dich währenddessen wohlfühlst, ist eine bequeme Stillposition wichtig. Wenn du magst, kannst du auch hin und wieder zwischen verschiedenen Stillpositionen wechseln, um eine gleichmäßige Brustentleerung zu erzielen. Dies ist besonders am Anfang der Stillzeit empfehlenswert.

Unnötigen Stress vermeiden

Anstrengende Tätigkeiten im Haushalt, extremer Schlafmangel, zu viel Besuch – all dies kann zu Stress und damit zu einem Milchstau führen. Klar, Schlafmangel in der Anfangszeit mit Baby dazu. Versuche aber andere Dinge zu vermeiden, die eine zusätzliche Belastung für dich darstellen. Große Reisen, Familienfeste und ständiger Besuch müssen jetzt nicht sein. Gönne dir, deinem Körper und deinem Baby die Ruhe, die ihr jetzt braucht. 

Scheue dich auch nicht, um Unterstützung zu bitten, beispielsweise im Haushalt oder mit den älteren Geschwistern.

Bequeme Kleidung

Wähle Kleidung, in der du dich wohlfühlst und die im Brustbereich nicht einschnürt. Ein gut sitzender Still-BH ist von Vorteil. Auch bei der Babytrage bzw. beim Binden eines Tragetuchs ist darauf zu achten, dass die Brust nicht eingeklemmt wird.

Ausgewogene Ernährung

Manchmal bildet sich ein Fettpfropf in den Milchgängen, der den Milchfluss behindert. Kommt dies bei dir gehäuft vor, so ist es sinnvoll, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und nicht zu viele tierische Proteine zu sich zu nehmen. Es wird empfohlen, in diesem Fall vermehrt Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren zu verzehren. Hierzu zählen beispielsweise Fischarten wie Lachs oder Makrele, Rapsöl und Sojaöl.

Eventuell kann dir auch die Einnahme von Lecithin in Kapselform helfen. Lecithin wird aus Soja oder Sonnenblumenkernen hergestellt und bewirkt, dass sich kleine Fettklümpchen besser in der Muttermilch lösen. Lecithin gilt als unbedenklich in der Stillzeit. Wende dich vor der Einnahme bitte dennoch an deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin. 

Milchstau beim Abstillen vermeiden

Rückt das Ende eurer Stillbeziehung näher, dann stellt sich die Frage, wie du beim Abstillen am besten vorgehst. Ein sehr schnelles, abruptes Beenden des Stillens führt nicht selten zu einem Milchstau, da die Brust weiterhin Milch produziert, aber nicht mehr ausreichend entleert wird. Sowohl für dich als auch für dein Baby ist ein allmähliches Abstillen der sanftere Weg. Auf diese Weise kann sich die Milchbildung langsam an die geringere Nachfrage anpassen. Die Stillbeziehung ist ein Prozess, der langsam beginnt und nach Möglichkeit auch allmählich langsam beendet werden sollte. Es gibt natürlich Ausnahmen, beispielsweise, wenn die Mama Medikamente benötigt, die in der Stillzeit verboten wären. Dann ist manchmal ein abruptes Abstillen notwendig, das im besten Fall von einer Fachperson begleitet wird, um Milchstaus und andere Probleme zu vermeiden.

Frühzeitig professionelle Hilfe suchen

Wünschst du dir Unterstützung für den Start deiner Stillbeziehung? Fällt es dir schwer, dein Baby richtig anzulegen? Oder hast du bereits erste Symptome eines Milchstaus? Dann zögere nicht, frühzeitig Hilfe anzunehmen. Deine Hebamme oder eine Stillberaterin können dir viele hilfreiche Tipps zur Vorbeugung eines Milchstaus geben und dir im Ernstfall mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vielleicht gibt es auch eine Stillambulanz oder Stillgruppe in deiner Nähe. Dort kannst du dich regelmäßig mit anderen stillenden Frauen austauschen und unter fachkundiger Anleitung von Stillberaterinnen und Hebammen genau passende, individuelle Tipps bekommen. Dies ist für deine Stillbeziehung mit deinem Baby von Anfang an bis zum Abstillen eine wertvolle Begleitung.

Mutter und Kleinkind lächeldn in der Natur Nahaufnahme

Kennst du schon MyMilupa?

Milupa begleitet dich durch eine aufregende Zeit: Von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter deines Babys. Freue dich auf:

  • Exklusive Gewinnspiele und Rabatte für unseren Online-Shop
  • Persönliche Newsletter
  • Tipps & Beratung von unseren erfahrenen Mamas von Milupa Mama & Co
  • Milupa E-Book mit 25 Beikost-Rezepten zum gratis Download

Die Anmeldung dauert nur 2 Minuten!

DU HAST FRAGEN ODER BRAUCHST JEMANDEN ZUM AUSTAUSCHEN?

Eltern zu sein bedeutet, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen. Es gibt aber auch diese Tage, da suchst du erst den Schnuller, dann deine Gelassenheit und schließlich jemanden zum Austauschen. Darum ist die lokale Milupa Mama & Co. Beratung von Herzen und komplett kostenfrei für dich da. Ruf einfach an oder schreibe uns – wir freuen uns auf dich!

x