Spezielle Ernährung in der Schwangerschaft | Milupa

Karla and Lucas, 650 days together

Darf ich, oder darf ich nicht?

Diese Nahrungsmittel können Ihrem Baby schaden

Die Ernährung Ihres Kindes in den ersten 1000 Tagen ab der Befruchtung ist entscheidend für seine gesunde Entwicklung. Als werdende Mama sind Sie und Ihr Baby von Anfang durch die Nabelschnur verbunden und liefern ihm darüber alle wichtigen Nährstoffe, die es braucht. Allerdings sind nicht alle Nahrungs- und Genussmittel gut für Ihr Kind, einige von ihnen können Ihrem ungeborenen Baby schaden.

Deshalb sollten Sie in der Schwangerschaft darauf achten, was Sie essen und von manchem komplett die Finger lassen; denn wenn Sie Giftstoffe aufnehmen oder eine Lebensmittelinfektion bekommen, kann das auch für Ihr Kleines Folgen haben.

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Was Sie in der Schwangerschaft nicht essen oder trinken sollten

Die Ernährung in der Schwangerschaft hat direkten Einfluss auf die Nährstoffversorgung und Entwicklung ihres heranwachsenden Babys, denn alle wichtigen Nährstoffe, aber eventuell eben auch Giftstoffe, werden über die Nabelschnur weitergegeben. Auch wenn jede Mama ihre individuellen Essgewohnheiten pflegt, gibt es einige Lebensmittel, die sie nur beschränkt oder gar nicht in der Schwangerschaft zu sich nehmen sollte. Hier einige Empfehlungen, die Sie als werdende Mama zum Wohl Ihres Babys und seines Bäuchleins unbedingt beachten sollten:

  • Alkohol: Während der Schwangerschaft sollten Sie komplett auf Alkohol verzichten und auch das Glas „zum Anstoßen“ ablehnen. Alkohol ist Gift für Ihr ungeborenes Baby, denn es schädigt das Gehirn und die Nerven.
  • Bestimmte Milchprodukte: Molkereiprodukte, die aus Rohmilch hergestellt werden, können Bakterien enthalten und bei Ihrem Baby eine lebensgefährliche Infektion durch Listeria-Bakterien auslösen. Essen Sie während der Schwangerschaft keinen Weichkäse wie Camembert, Brie, Ziegen- oder Blauschimmelkäse. Unbedenklich sind feste, gereifte Hartkäse aus wärmebehandelter Milch, jedoch sollten Sie die Rinde immer abschneiden.
  • Rohe & halbgegarte Eier: Eier sollten Sie nur verzehren, wenn diese hart gekocht sind. Rohe oder halbgegarte Eier können Salmonellen enthalten, die dann zu einer Vergiftung führen. Eine Salmonellenvergiftung ist zwar keine direkte Gefahr für Ihr Baby, aber wenn es Ihnen nicht gut geht, leidet auch Ihr Baby. Meiden Sie deshalb auch alle Speisen, die mit rohen Eiern hergestellt werden, wie bestimmte Desserts (z. B. Tiramisu), Mayonnaise und Soßen (z. B. Hollondaise).
  • Fleisch und Wurst: Verzichten Sie auf Innereien (z. B. Leber und Nieren), denn diese können mit Schadstoffen belastet sein. Außerdem enthalten Innereien reichlich Vitamin A, das bei einer Überdosierung während der Schwangerschaft zu Wachstumsstörungen, Haut-, Leber- und Augenschäden beim Baby führen kann. Essen Sie außerdem keine rohen Fleischgerichte wie rosa Steaks, Tartar, Mett und Roastbeef sowie rohen Schinken oder Wurst wie Salami, denn diese können bei Ihnen Toxoplasmose auslösen. Toxoplasmose äußert sich bei der Mutter nur mit leichten grippeähnlichen Symptomen, für ihr Baby kann sie aber extrem gefährlich sein.
  • Fisch und Meeresfrüchte: Aus Liebe zu Ihrem Baby sollten Sie in der Schwangerschaft keinen rohen Fisch essen, denn dieser kann mit Bakterien belastet sein, die bei Ihrem Baby eine lebensgefährliche Listeriose auslösen können. Sie sollten Fisch und Meeresfrüchte vor dem Genuss daher immer gut durchbraten und erhitzen. Essen Sie Thunfisch, Schwertfisch und Steinbeißer nur selten, denn diese Fischsorten sind oft mit schädlichem Quecksilber belastet, das die Entwicklung Ihres Babys stark einschränken kann.
  • Koffeinhaltige Getränke: Kaffee, schwarzer und grüner Tee sowie koffeinhaltige Erfrischungsgetränke wie Cola sind erlaubt, jedoch nur etwa 2-3 Tassen pro Tag. Weil schwarzer und grüner Tee außerdem die Eisenaufnahme bei Ihnen und damit auch bei Ihrem Baby verhindert, sollten Sie ihn nur kurz ziehen lassen und zwischen den Mahlzeiten trinken. Eisen trägt bei Ihrem Kind maßgeblich zur Entwicklung des Gehirns bei und ist essentiell für Nerven und Herz.

Vorbereitung der Beikost | Milupa
  • Gemüse, Obst und Salat: Rohkost und Kräuter sollten vor dem Verzehr immer gründlich gewaschen oder geschält werden, da diese mit Parasiten belastet sein könnten, die bei Ihrem Baby eine gefährliche Toxoplasmose auslösen können. Vermeiden Sie deshalb auch abgepackte Salate oder Obst, das es verzehrfertig im Supermarkt gibt.

Sie haben Fragen zu den Lebensmitteln, die Sie in der Schwangerschaft meiden sollten? Rufen Sie einfach unsere Mütterberatung an.

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Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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