Schwangerschaft im 2. Trimester | Milupa

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Geht es bald los?

So erkennen Sie Geburtswehen

Sie warten schon seit Monaten auf diesen einen Moment. Jetzt, wo Sie gerade hochschwanger sind, haben Sie wahrscheinlich so einige wunderliche Wehwehchen und Schmerzen. Klar, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, diese von echten Geburtswehen zu unterscheiden. Wenn Sie das Gefühl haben, bereits die ersten Wehen zu spüren, bleiben Sie ruhig und entspannt. Kontaktieren Sie Ihre Hebamme, damit sie Bescheid weiß.

Auf diese Geburtsanzeichen sollten Sie achten

Die erste Phase der Geburt kann Stunden dauern, bleiben Sie also ruhig, wenn es losgeht. Hier ein paar Anzeichen, dass die Geburt kurz bevor steht:

  • Das "Zeichnen": Der Schleimpfropf, der in Ihrem Muttermund einen natürlichen Schutz gegen Krankheitserreger bildet, geht ab. Den Abgang bemerken Sie entweder als nassen Fleck oder Schleim im Slip. Manchmal geht auch eine kleine Blutung damit einher, die völlig harmlos ist.
  • Der Blasensprung: Wenn plötzlich warme Flüssigkeit austritt, entweder als Schwall oder auch tropfenartig, ist das ein Hinweis dafür, dass Ihre Fruchtblase gesprungen ist. Sie befinden sich nun mitten in der Geburt, ganz gleich ob Sie Wehen haben oder nicht. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Hebamme auf oder fahren Sie gleich in die Klinik.
  • Wehen, die mindestens alle zehn Minuten auftreten und je eine Minute dauern. Übrigens: Nicht alle Frauen haben zu Beginn der Wehentätigkeit gleich Schmerzen, sondern zunächst eine leichte Verhärtung des Bauches. Mit der Zeit breitet sich der Schmerz im Bauch aus. Anfangs kommen die Wehen in großen unregelmäßigen Abständen. Dann werden die Abstände regelmäßiger und kürzer und die Schmerzen stärker.
  • Krämpfe, die sich anfühlen wie Regelschmerzen
  • Völlegefühl mit leichten Bauchschmerzen
  • Durchfall oder Übelkeit

Wann sollte ich die Hebamme oder das Krankenhaus anrufen?

Sobald Sie das Gefühl haben, in der frühen Phase der Geburt zu sein und Geburtsanzeichen zu spüren, rufen Sie Ihre Hebamme oder das Krankenhaus an. Sie werden dann nach den Abständen der Wehen und anderen Symptomen gefragt. Wenn Ihre Fruchtblase bereits geplatzt ist, sollten Sie sofort im Krankenhaus anrufen – Sie erfahren dann, wann und wie Sie sich auf den Weg ins Krankenhaus machen sollten.

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Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Braxton-Hicks-Kontraktionen werden häufig auch als falsche Wehen bezeichnet, da sie noch nicht die Geburt einleiten, sondern mit diesen Wehen "übt" Ihr Körper schon einmal für den Ernstfall. Sie sind nicht sehr schmerzhaft und vergleichbar mit Regelschmerzen. Sie entstehen dadurch, dass sich Ihr Uterus unregelmäßig zusammenzieht und dann wieder entspannt. Am Ende der Schwangerschaft wird der Schmerz etwas stärker, besonders dann, wenn Ihr Baby sich gerade dreht. Sie wissen, dass es sich um echte Wehen handelt, wenn Sie in regelmäßigen Abständen auftreten, häufiger vorkommen und länger dauern. Braxton-Hicks-Kontraktionen dagegen lassen nach einiger Zeit nach und sind unregelmäßig.

So gehen Sie mit falschen Wehen um

Wenn Sie bei falschen Wehen Schmerzen haben, setzen Sie sich hin oder legen Sie sich auf die Seite. Wenn das auch nicht hilft, bewegen Sie sich leicht oder gönnen Sie sich ein warmes Bad. Doch Vorsicht: Zu viel Bewegung kann die falschen Wehen ausgelöst haben. Es könnte außerdem sein, dass Sie etwas dehydriert sind. Trinken Sie also reichlich Wasser. Sie haben Fragen zum Thema Wehen? Kontaktieren Sie unsere Milupa Mütterberatung.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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