Bildausschnitt liegende Frau hält nackten Babybauch

Dein Köper unter Höchstleistung

Beschwerden in der Schwangerschaft – dein Körper im Ausnahmezustand

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit – schließlich passiert jeden Tag so viel und dein Baby wächst und wächst. Klar, dass das deinem Körper einiges abverlangt. Denn um dein Baby optimal beim Wachstum unterstützen zu können, passt er sich der Veränderung immer mehr an und schüttet Hormone aus. Da ist es ganz natürlich, dass dies auch mal zu Unwohlsein oder Beschwerden führen kann.

Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Verdauungsprobleme oder Müdigkeit – das sind die häufigsten Übel in der Schwangerschaft. Ob und wie stark das Unwohlsein und die Beschwerden während der Schwangerschaft sind, ist unterschiedlich.

Paar mit schwangerer Frau auf Couch

Schwangerschaftsbeschwerden – was hilft?

Viele der Schwangerschaftsbeschwerden sind ganz normal, auch wenn sie unangenehm und schmerzhaft sein können. Unsere Tipps helfen dir, das Unwohlsein und die Schmerzen ein wenig zu lindern. Sollten deine Schwangerschaftsbeschwerden jedoch dauerhaft sein, sprich auf alle Fälle mit deinem Arzt /deiner Ärztin darüber.

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Schwangerschafts Beschwerden Babybauch

9 Monate lang trägst du nicht nur dein Baby im Herzen, sondern auch im Bauch. Je größer dieser wird, umso mehr muss dein Rücken leisten. Kein Wunder, dass viele Frauen zum Ende der Schwangerschaft – meist in den letzten drei Monaten – unter Rückenschmerzen leiden. Außerdem sind deine Bänder jetzt etwas weicher, weil sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Die Folge: Nicht nur fiese Rückenschmerzen, sondern auch Schmerzen im Becken und im unteren Teil der Wirbelsäule.

Was du gegen die Rückenschmerzen tun kannst:

  • Entlaste deinen Bauch mithilfe eines keilförmigen Kissens, das du einfach unter den Bauch legst, wenn du auf der Seite schläfst. Sollte das nicht helfen, kannst du tagsüber auch einen Stützgurt tragen – deine Hebamme kann dich dazu beraten.
  • Auch Wärme schafft bei Rückenschmerzen Linderung. Versuche es mal mit einem warmen Bad (Achtung: nicht zu heiß baden) oder einer Wärmflasche. Du magst es lieber kühl? Dann kann dir Eis oder ein Kühlkissen helfen.
  • Auch eine sanfte Massage kann Wunder bewirken. Da aber nicht jede Öl-Massage für schwangere Frauen geeignet ist und bei falscher Anwendung Wehen auslösen kann, frag am besten deine Hebamme – sie kann dich mit den notwendigen Informationen versorgen.

Verdauungsprobleme in der Schwangerschaft

Verdauungsprobleme in der Schwangerschaft können viele verschiedene Ursachen haben. Ein Grund ist auch hier der veränderte Hormonhaushalt. Denn dein Körper produziert mehr von dem Hormon Progesteron als normal, damit deine Muskeln entspannen und dein Baby wachsen kann. Die unangenehme Folge: Deine Darmaktivitäten verlangsamen sich und es kommt zu Verstopfung. Ein zweiter Grund für Verdauungsbeschwerden in der Schwangerschaft ist dein Uterus. Dieser drückt auf Darm und Enddarm und verlangsamt so deren Bewegungen.

Was du gegen Verdauungprobleme tun kannst:

  • 20-30 Minuten leichte Bewegung pro Tag, z.B. Schwimmen oder Spazieren gehen, bringen deine Verdauung in Schwung und helfen gegen Blähungen und Verstopfungen.
  • Setze auf ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorn. Achte auch darauf, dass du genügend trinkst – empfohlen sind 8 Gläser Wasser oder Saftschorle pro Tag. Denn die Flüssigkeit macht deinen Stuhl weicher und den Toilettengang somit leichter.

Mehr Tipps und Hilfsmittel gegen Verdauungsprobleme bekommst du hier!

Müdigkeit in der Schwangerschaft

Müdigkeit oder Erschöpfung sind ebenfalls häufige Beschwerden in der Schwangerschaft. Dein Körper braucht jetzt einfach mehr Ruhe als sonst, schließlich werden in deinem Bauch gerade Höchstleistungen vollbracht. Umso wichtiger ist es, dass du dir kleine Ruhepausen gönnst und nicht mit allen Mitteln gegen die Müdigkeit ankämpfst.

Hier ein paar zusätzliche Tipps:

  • Einfach mal die Beine hochlegen, das entspannt.
  • Gönne dir kleine Nickerchen zwischendurch, um deine Energiereserven aufzutanken.
  • Nimm Hilfe im Haushalt an – dein Partner, deine Familie und Freunde werden dir sicherlich gerne helfen.
  • Und wenn das alles nichts hilft, dann mach mal einen Tag frei – du hast ihn dir verdient.
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Du schlägst dich auch mit einigen dieser Beschwerden herum?

Wir von Milupa Mama & Co wissen genau, wie es dir gerade geht und stehen dir mit viel Erfahrung und Tipps zur Seite - ruf uns an, jederzeit!