Gesunder Lebenstil in der Schwangerschaft | Milupa

Sandra und ihr Baby - unzertrennlich seit 22 Wochen

Besser essen für zwei

Vitamine in der Schwangerschaft

Alles was Ihr Baby in seinen ersten 1000 Tagen zu sich nimmt, beeinflusst sein gesundes Wachstum. In den Monaten der Schwangerschaft versorgen Sie Ihr Baby über die Nabelschnur. Wenn Sie sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, nehmen Sie automatisch die wichtigsten Nährstoffe zu sich. Allerdings gibt es ein paar Nährstoffe, die nur schwer in ausreichender Menge über die normale Ernährung aufgenommen werden können und die Sie daher als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen sollten. Wir haben die wichtigsten Informationen dazu für Sie zusammengestellt.

Ihr Baby bekommt alle Nährstoffe von Ihnen. Damit sich Ihr Kind gesund entwickelt, ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der Schwangerschaft besonders wichtig. Denn mit einer ausgewogenen Ernährung mit allen Nährstoffen, die Ihr Baby braucht, ernähren und fördern Sie die Entwicklung Ihres Kindes schon im Mutterleib optimal. Doch auch, wenn Ihr Schatz ständig bei Ihnen "mit isst", müssen Sie nicht automatisch für zwei essen.

Vielmehr geht es bei der richtigen Ernährung darum, genau die Lebensmittel zu essen, die die jetzt wichtigen Nährstoffe für Ihr Baby enthalten. Auch wenn Sie natürlich hin und wieder ohne Reue Ihren (Ess-)Gelüsten nachgehen dürfen, haben wir hier eine Liste mit den wichtigsten Nährstoffen für Sie zusammengestellt.

Vorbereitung der Beikost | Milupa

  • Folsäure spielt eine große Rolle bei allen Zellteilungs- und Wachstumsprozessen. Eine ausreichende Folsäureversorgung beugt einer Fehlentwicklung des Rückenmarks (offener Rücken) des Babys vor. 400 µg Folsäure pro Tag wird von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern empfohlen und sollte bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden. Denn es ist nicht leicht den erhöhten Bedarf durch eine ausgewogene Ernährung zu decken. Integrieren Sie zusätzlich grünes Gemüse wie Brokkoli, Kohl, Bohnen, braunen Reis oder Erbsen in Ihren Speiseplan. Auch sie sind reich an Folsäure.
  • Eisen versorgt die roten Blutkörperchen mit Sauerstoff und unterstützt die Gehirnentwicklung Ihres Babys. Eisenmangel kann zu Blutarmut führen und dadurch fühlen Sie sich müde, kaputt oder unwohl. Essen Sie deshalb überwiegend rotes Fleisch, Eier, getrocknete Früchte, Vollkornbrot und grünblättriges Gemüse. Es kann sein, dass Ihre Hebamme oder Ihren Arzt zusätzlich ein eisenhaltiges Nahrungsergänzungsmittel empfiehlt.
  • Vitamin C unterstützt die Aufnahme von Eisen. Ein Glas Fruchtsaft zum Frühstück oder frische Früchte als Vorspeise sind optimal, genauso wie Tomaten, Brokkoli, Paprika und Kartoffeln.
  • Omega Fettsäuren unterstützen die gesunde Entwicklung von Nervensystem und Gehirn Ihres Babys und schützen Ihr Baby vor Herzkrankheiten. Fettreicher Fisch wie Sardinen, Makrelen und Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Alternative Quellen von Omega-3 sind Leinsamen oder Kürbiskerne, von denen Sie etwa zwei Teelöffel pro Tag essen sollten.
  • Vitamin B12 hält das Nervensystem Ihres Babys gesund und ist in Fleisch, Eiern und Milchprodukten enthalten. Vegetarier sollten deshalb Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Sprechen Sie darüber auch mit Ihrer Hebamme oder Ihren Arzt.
  • Jod unterstützt das zentrale Nervensystem und das Körperwachstum Ihres Babys. Normalerweise wird das Baby mit allen wichtigen Nährstoffen über die Plazenta versorgt, wenn allerdings schon bei der Mama ein Jodmangel vorliegt, kann sie auch kein Jod an Ihr Baby abgeben. Die Folge ist ein Jodmangel bei ihrem Ungeborenen. Deshalb ist es in der Schwangerschaft besonders wichtig, genug Jod in Ihre tägliche Ernährung zu integrieren. Der gesteigerte Bedarf an Jod kann jedoch nur schwer über die normale Ernährung gedeckt werden. Deshalb empfehlen der Arbeitskreis Jodmangel sowie die Fachverbände seit Jahren eine ergänzende Einnahme von täglich 100 bis 150 Mikrogramm Jod in Form von Tabletten.

Dieses Vitamin sollten Sie vermeiden

  • Vitamin A: Zu viel Vitamin A kann schädlich für Ihr Baby sein. Nahrungsmittel wie größere Mengen Leberpastete und Leberwurst enthalten zu viel Vitamin A. Deshalb rät die Weltgesundheitsorganisation Schwangeren dazu, auf Leber und Leberprodukte zu verzichten. Trotzdem dürfen Sie einige Formen von Vitamin A – auch bekannt als Beta-Karotin – zu sich nehmen, z.B. in Form von roten, gelben und orangenen Paprika sowie Spinat, Karotten, Mango, Aprikosen und Melonen.

Neben Vitamin A gibt es auch einige Lebensmittel, die Sie meiden sollten. Hier geht's zum Artikel.

Sie hätten gerne noch weitere Tipps dazu, wie Sie gezielt wichtige Nährstoffe in der Schwangerschaft aufnehmen? Hier geht's zum Artikel.

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