Nahrung, die man in der Schwangerschaft vermeiden soll | Milupa

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Wie die Mama, so ihr Baby

Gesunde Ernährung in der Frühschwangerschaft

Wir wissen alle, dass uns eine gesunde Ernährung gut tut. In der Schwangerschaft ist diese besonders wichtig, denn Ihr ungeborenes Baby bekommt über die Nabelschnur alle Nährstoffe von Ihnen. Und genau deshalb können ein paar kleine Änderungen Ihrer Essgewohnheiten jetzt einen wichtigen Unterschied machen. Zur Inspiration haben wir Ihnen wertvolle Tipps zusammengestellt.

Die besten Tipps für eine gesunde und ausgewogene Ernährung

Als werdende Mama sind Sie mit Ihrem Baby vom ersten Moment an für immer verbunden. Ob Vitamine, Mineralien, Geschmack oder Vorlieben – in den nächsten 9 Monaten werden Sie Tag für Tag stärker zusammen wachsen und über die Nabelschnur alles miteinander teilen. Mit einer bewussten Ernährung in der Frühschwangerschaft versorgen Sie Ihr Baby mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen und leisten so einen entscheidenden Beitrag zur gesunden Entwicklung Ihres Babys.

Alles was Ihr Baby in seinen ersten 1000 Tagen zu sich nimmt, beeinflusst, wie sein kleines Bäuchlein Nahrung verdaut, Nährstoffe aufnimmt und sich selbst schützt. Und das hat Auswirkungen auf das gesunde Wachstum seines Körpers und seines Gehirns, auf die Entwicklung seines Immunsystems und sogar auf seine Gefühle, denn das Bäuchlein Ihres Babys ist von zentraler Bedeutung für sein Wohlbefinden und seine Entwicklung.

Nahrung in der Schwangerschaft | Milupa
  • Wählen Sie einen bunten Mix aus den unterschiedlichen Lebensmittelgruppen. Dazu integrieren Sie am besten viele stärkehaltige Lebensmittel sowie Früchte und Gemüse, mäßig viele Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch und wenig fett- und zuckerhaltige Lebensmittel in Ihren Speiseplan. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Essen Sie drei geregelte Mahlzeiten am Tag und zwei bis drei Zwischenmahlzeiten. So vermeiden Sie starke Blutzuckerschwankungen und beugen Schwangerschaftsübelkeit vor. Wenn Sie an Schwangerschaftsübelkeit leiden und sich öfter übergeben müssen, essen Sie während der Mahlzeiten einfach weniger und dafür ein mehrere kleine Zwischenmahlzeiten. Teilen Sie zum Beispiel eine Mahlzeit in mehrere kleine Zwischenmahlzeiten ein. Denn die sind leichter verdaulich und beugen Übelkeit vor. Hier finden Sie weitere wertvolle Tipps, die gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen!
  • Integrieren Sie große Portionen Früchte und Gemüse sowie Vollkorn-Produkte, Bohnen und auch Hülsenfrüchte in Ihre Ernährung, um die Aufnahme von Vitaminen und Ballaststoffen zu erhöhen und damit Ihr Baby optimal mit allen Nährstoffen zu versorgen.
  • Trinken Sie regelmäßig Wasser – mindestens 1-2 Liter pro Tag, im Sommer sogar 3-4 Liter. In der Schwangerschaft läuft Ihr Stoffwechsel auf Hochtouren und Ihr Körper lagert Wasser ein. Deshalb ist der Wasserbedarf wesentlich höher als normal. Integrieren Sie auch andere Getränke in Ihre Ernährung, z. B. Milch mit 1,5% Fett, frische Frucht- oder Gemüsesäfte und Suppen, denn so nehmen Sie automatisch mehr Flüssigkeit zu sich.
  • Verwenden Sie Pflanzenöle aus Olive oder Raps, denn pflanzliche Öle enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die besonders zu Beginn der Schwangerschaft zu einer gesunden Entwicklung von Herz und Nervensystem Ihres Babys beitragen.
  • Ernähren Sie sich nicht von Fertigessen oder Konserven, da diese sehr viel Salz enthalten und Ihrem Körper Wasser entziehen. Kochen Sie so weit es geht selbst.
  • Reduzieren Sie Koffein und trinken Sie nicht mehr als zwei Tassen Kaffee oder zwei Tassen Tee pro Tag, denn zu viel Koffein lässt das kleine Herzchen Ihres Babys schneller schlagen und das bedeutet mehr Stress für Ihr Kind.
  • Beschränken Sie den Verzehr von Süßigkeiten, Chips, Kuchen, Keksen, Fetten, Ölen und Zucker. Sie beinhalten nur Extra-Kalorien und haben keinen hohen Nährwert für Sie und Ihr Baby. Wenn Sie jetzt zu viel schlemmen, ist es später schwerer, Ihre alte Figur wieder zu bekommen. Widerstehen Sie also der Keksdose und greifen Sie stattdessen zu einem Smoothie.

Das sind die wichtigsten Nährstoffe in der Frühschwangerschaft

  • Eisen, denn es unterstützt das Immunsystem Ihres Babys und auch die Blutbildung. Viel Eisen ist zum Beispiel in rotem Fleisch enthalten, aber auch andere Lebensmittel, wie getrocknete Früchte, Vollkornbrot oder grünblättriges Gemüse, sind wertvolle Eisenlieferanten. Achten Sie beim Verzehr von Fleisch immer darauf, dass es gut durchgebraten ist.
Werdende Mama in den ersten Wochen | Milupa
  • Folsäure reduziert das Risiko von Geburtsfehlern. Integrieren Sie zusätzlich grünes Gemüse wie Brokkoli, Kohl, Bohnen, braunen Reis oder Erbsen in Ihren Speiseplan. Auch sie sind reich an Folsäure.
  • Omega-3-Fettsäuren, sind in fettreichem Fisch und Pflanzenölen enthalten und unterstützen die gesunde Entwicklung von Nerven, Hirn und Herz Ihres Babys.

Neben einer Reihe an Lebensmitteln, die Ihnen gut tun, gibt es auch eine einige Lebensmittel, die Ihnen bzw. Ihrem Baby schaden. Die wichtigsten Empfehlungen von Ärzten und erfahrenen Milupa Mamas haben wir Ihnen hier zusammengestellt. Rufen Sie jederzeit unsere Milupa Mütterberatung an.

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Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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