Mutter und Sohn beim Essen | Milupa

Jessica und Maxim – unzertrennlich seit 715 Tagen

Iiih, das mag ich nicht!

Wählerische Esser motivieren

Rund um den ersten Geburtstag wird Ihr Baby langsam zum Kleinkind. Es wird immer selbstständiger und hat seinen eigenen Kopf. Das kann bei Tisch dazu führen, dass es plötzlich ein Gericht zurückweist, das es bisher gerne gegessen hat. Das ist typisch für Kleinkinder und kein Grund zur Sorge. Ungefähr die Hälfte aller 1- bis 3-Jährigen ist beim Essen „anspruchsvoll“. Um dieses manchmal ganz schön anstrengende Kräftemessen für Sie etwas leichter zu machen, haben wir viele praktische Tipps von erfahrenen Milupa Mamas gesammelt.

 

Kleinkind trinkt | Milupa

Für viele Mamas und Papas sind die Mahlzeiten mit ihrem Kind eine wahre Geduldsprobe. Aber auch für die Kleinen ist es nicht leicht. Sie wollen zwar ihren Willen durchsetzen und Neues entdecken, haben aber dennoch das Bedürfnis nach Sicherheit und Bestätigung. Hier einige Tipps für harmonische, konfliktfreie Mahlzeiten beim Essen mit Ihrem Kleinkind:

Essen geht nicht nebenbei

Achten Sie darauf, dass beim Essen mit Ihrem Kleinkind Ruhe herrscht und Ihr Kind sich auf seine Mahlzeit konzentriert – also kein Fernsehen und kein Bilderbuch nebenbei.

Verstecken Sie das Gemüse einfach

Es ist die größte Herausforderung, Kleinkindern Gemüse schmackhaft zu machen. Versuchen Sie doch einfach mal, das Gemüse zu „verstecken“. So kann es durchaus sein, dass ein Kleinkind, das keine Erbsen isst, bereitwillig Erbsenpüree löffelt, das mit Kartoffelpüree gemischt ist. Und Karotten werden fein geraspelt in der Bolognese-Sauce von kleinen Gourmets meist nicht registriert.

Mit dem Essen spielt man

Vielleicht interessiert sich Ihr Kleines für Käse, Brot und Co., wenn es in lustige Formen geschnitten ist. Sie können auch Keks-Ausstechformen für belegte Brote (zum Beispiel Stern-, Herz- oder Tierformen) verwenden.

Clowngesicht statt Gemüseplatte

Bunte Gemüsestücke sind wie geschaffen dafür, in Formen am Teller angeordnet zu werden. Karottenscheiben als Augen, ein rotes Paprikastück als Mund, eine Cocktailtomate als Nase und Brokkoliröschen als Haare – fertig ist das Clowngesicht.

Beziehen Sie Ihr Kind mit ein

Natürlich ist ein Einjähriges noch zu klein, um wirklich beim Kochen mithelfen zu können. Setzen Sie es jedoch in seinem Hochstuhl zu sich in die Küche und erklären Sie ihm, was Sie tun, wenn Sie die Zutaten schälen und schneiden. Wenn es dann schon etwas größer ist, kann es beim Gemüsewaschen und “-abtrocknen” helfen.

Denken Sie immer daran: Alles, was Ihr Kind in den ersten 1000 Tagen zu sich nimmt, beeinflusst wie sein Bäuchlein Nahrung verdaut, Nährstoffe aufnimmt und sich selbst schützt – und all das wirkt sich auf ein gesundes Wachstum aus.

Ihr Kleinkind ist ein wählerischer Esser? Rufen Sie unsere Milupa Mütterberatung an.

Routine ist wichtig

Im Durchschnitt hat Ihr Nachwuchs jetzt fünf- bis sechsmal am Tag Hunger. Er braucht daher drei ausgewogene Mahlzeiten und zwei bis drei Zwischenmahlzeiten pro Tag. Passen Sie den Mahlzeitenrhythmus am besten seinem Hunger an, denn diese Routine gibt Ihrem kleinen Schatz Sicherheit.

Nahrung von Kleinkindern | Milupa

Lassen Sie Ihr Kind in seinem eigenen Tempo essen

Verzichten Sie auf Druck in Sachen Essenstempo und -menge. Druck führt häufig nur dazu, dass der Appetit nachlässt. Ihr kleiner Gourmet soll außerdem selbst entscheiden dürfen, wann er genug hat.

Nicht lockerlassen

Wenn Ihr Kind eine Speise ablehnt, bieten Sie diese ein paar Tage später einfach erneut an. Einige Lebensmittel brauchen 8 bis 10 Anläufe, bevor sie angenommen werden. Speziell die Kohlfamilie muss mehrfach probiert werden, bevor Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl Anklang finden. Machen Sie sich außerdem darauf gefasst, dass kindlicher Geschmack sich nahezu täglich ändern kann.

Liebe und Geduld

Der Schlüssel zum Erfolg beim Essen mit Ihrem Kleinkind ist Geduld und Verständnis, denn oft ist das Ganze nur eine Phase, die mit ein wenig Liebe und Unterstützung ganz schnell vorüber geht.

Mama und Kleinkind | Milupa

Es ist zwar wichtig, Ihr Kind mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, Sie sollten aber auch akzeptieren, wenn Ihr Kleines zum Beispiel niemals Geschmack am Spinat findet.Von erfahrenen Milupa Mamas empfohlen: Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sind in dieser Zeit besonders wichtig. So kann sich Ihr Kleines ganz einfach gesunde Essgewohnheiten von Ihnen abschauen und erhält bei Tisch viel Bestätigung und lobende Worte.

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Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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