Trotzphasen und Kleinkinderverhalten | Milupa

Tobias und Anna – unzertrennlich seit 798 Tagen

Wüten, schreien, toben!

Die Trotzphase

In dieser Welt gibt es so viel zu entdecken und zu lernen, und genau deshalb sind die Kleinkindjahre ein großes Abenteuer und machen viel Spaß! Manche Entwicklungsschritte passieren jetzt in rasender Geschwindigkeit und Ihr Kind entdeckt Dinge, die es mag und Dinge, die es nicht mag. Auch wenn die richtige Routine, die richtige Ernährung und viel Schlaf nicht oft mit der Trotzphase in Verbindung gebracht werden, können diese Faktoren das Verhalten Ihres Kleinkinds beeinflussen. Wir helfen Ihnen dabei!

Die wachsende Neugier

Kleinkinder sind von Natur aus Entdecker, aber ihre Neugier kann auch manchmal zu einer kleinen Gefahr werden. Denn im Alter von etwa zwei Jahren lernen die Kleinen nicht nur den Unterschied zwischen richtig und falsch, sie testen auch ihre Grenzen, indem Sie auf Tische klettern und Wände bekritzeln.

Sie können das Verhalten Ihres Kindes besser verstehen, wenn Sie die Welt durch seine Augen sehen. Denn nicht immer ist ihr Kind wirklich wütend, wenn es auf den ersten Blick vielleicht danach aussieht: Wenn Ihr Kind die Topfpflanze herausreißt, weil es mit der Erde spielen will, sieht es darin keinen Unterschied zum Graben im Garten.

Mama tröstet Tochter | Milupa

Wutanfälle

Schreien, treten, weinen in Kombination mit totalem Kontrollverlust - Wutanfälle bei Ihrem Kleinkind treten das erste Mal in der Trotzphase im Alter von etwa zwei Jahren auf. Sie sind ein normaler Schritt in der Entwicklung Ihres Kindes und viele Eltern haben damit zu kämpfen. Sie sind also nicht allein! Wutanfälle sind von vielen Entwicklungsfaktoren abhängig, denn Ihr Kind lernt gerade viele neue Fähigkeiten, während sich gleichzeitig das emotionale und logische Denken entwickelt. Manchmal gibt es einen Bruch zwischen dem, was Ihr Kind gern tun möchte und dem, was es schon kann – und das frustriert die Kleinen. Schlechtes Verhalten zu bestrafen ist in diesem Fall aber absolut kontraproduktiv, denn Ihr Kind ist zu jung, um ihre Beweggründe zu verstehen.

Bestätigen Sie richtiges Verhalten

Sobald Sie verstehen, welche Faktoren die Stimmung Ihres Kleinkinds beeinflussen, können Sie diesen kleinen Wutanfällen entgegenwirken. Sorgen Sie zuhause für eine ruhige und liebevolle Umgebung, in der Sie richtiges Verhalten loben und so Ihrem Kleinkind zeigen, wie man sich gut benimmt.

Diese Faktoren beeinflussen das Verhalten Ihres Kleinkindes am meisten – nutzen Sie diese für sich und drehen Sie sie ins Positive:

  • Füttern: Vermeiden Sie stark zuckerhaltige Lebensmittel, denn sie verursachen starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Dadurch kommt es zu Schwankungen bei der Energiezufuhr und diese beeinflussen die Stimmung Ihres Kleinen. Mahlzeiten mit wenig Zucker und gesunde Snacks halten den Blutzuckerspiegel konstant und damit die Stimmungsschwankungen Ihres Kindes in Grenzen.
  • Routine: Kleinkinder lieben die Routine. Regelmäßige Schläfchen- und Essenszeiten strukturieren ihren Tag und geben Sicherheit. In der Zeit dazwischen kann sich Ihr Kind austoben und Spaß haben. Eine beruhigende Zu-Bett-Geh-Routine versetzt Ihr Kleines in den Schlafmodus, auch wenn der Tag noch so aufregend war.
  • Eine verständnisvolle und ruhige Reaktion: Wenn Ihrem Kleinkind ein Missgeschick passiert oder es etwas macht, dass es lieber nicht nochmal machen sollte, hilft eine ruhige Erklärung dabei, dass er aus der Situation etwas lernt. Auch wenn das Gehirn Ihres Kleinen schon weit genug entwickelt ist, um richtig von falsch zu unterscheiden, heißt das nicht, dass Ihre Ansage sofort ankommt.
Papa und Tochter | Milupa

Deshalb gehört es auch dazu, dass Ihr Kind sich dagegen weigert, das Wörtchen "Nein" zu verstehen. Wenn Ihr Kleinkind immer wieder das gleiche Verhalten zeigt, bleiben Sie einfach solange bei der gleichen Aussage, bis es sie versteht. Konsequenz ist auch wichtig für ein effektives „Nein“ und wird Ihnen helfen, die Wutanfälle Ihres Kleinkinds zu meistern.

Sie haben Fragen zur Trotzphase? Kontaktieren Sie die Milupa Mamas jederzeit telefonisch über unsere Mütterberatung.

Brauchst Du persönliche Hilfe oder Beratung?

Kontaktiere unsere Milupa Mütterberatung

Unsere erfahrenen Milupa Ernährungsexperten sind mit all ihrem langjährigen Wissen Tag und Nacht für Sie da.

0800 737 5000

Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

Ich möchte nicht fortfahren