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Weinen, schreien, kreischen – So helfen Sie sich jetzt

Hat mein Baby eine 3-Monats-Kolik?

Babys schreien in den ersten 3 Lebensmonaten mehr als sonst und besonders viel im Alter von 6 bis 8 Wochen. Vielen frisch gebackenen Eltern fällt es schwer, den Unterschied zwischen einem normalen und einem extremen Schreien zu erkennen – denn nur Letzteres ist typisch für eine 3-Monats-Kolik und Babys starke Bauchschmerzen. Erfahren Sie hier, wie Sie anhand des Schreiens erkennen, ob Ihr Baby tatsächlich an einer Kolik leidet und auch, was Sie dagegen tun können.

Wenn Babys Schreien zur Geduldsprobe wird

Starke Reizbarkeit und untröstliches Schreien – und das für 3 Stunden pro Tag, an 3 Tagen die Woche, mindestens 3 Wochen am Stück. Viele Kinderärzte verwenden diese Faustregel, um bei Ihrem kleinen Schatz eine 3-Monats-Kolik zu diagnostizieren. Doch nicht nur intensives Schreien ist typisch für eine Kolik: In manchen Fällen wird es von Gesichtsrötungen, dem Hochziehen der Beine, einem gurgelndem Bauch und Blähungen begleitet. All diese Symptome treten am häufigsten am späten Nachmittag und am Abend auf. Koliken sind meist im Alter von 6 Wochen am schlimmsten, doch keine Sorge, sie vergehen spätestens im Alter von 3 bis 4 Monaten wieder.

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt, wenn Sie diese Beschwerden bei Ihrem Baby feststellen.

Mama und Papa sind damit nicht allein

Obwohl etwa 28 Prozent aller Babys unter 3 Monaten von Koliken betroffen sind, sind die genauen Ursachen noch unklar. Weil die Erfahrungsberichte von Eltern so unterschiedlich sind, gibt es auch eine große Anzahl an möglichen Gründen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Koliken oft in Zusammenhang mit Schwierigkeiten beim Füttern auftreten.

Mögliche Gründe für eine 3-Monats-Kolik

  • Babys Bäuchlein ist noch unreif und muss sich erst entwickeln, deshalb ist es anfälliger für Beschwerden
  • Babys Nervensystem reagiert empfindlich auf äußere Reize und ist deshalb überfordert
  • Beim Füttern sind Babys oft gierig und schlucken deshalb große Mengen Luft
  • Allergie gegen Kuhmilch, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Laktose-Intoleranz
  • Anspannung, Unruhe und Angst, die sich von der Mama oder beiden Elternteilen auf ihr Baby übertragen

Was hilft bei 3-Monats-Koliken?

Ist Ihr kleiner Schatz von einer 3-Monats-Kolik betroffen, gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um Babys Bauchschmerzen zu lindern. Tragen, Stillen, Spazierenfahren und Wiegen können ebenso helfen wie bestimmte Rituale und Routinen z.B. Wickeln. Hautkontakt oder sanfte Massagen wirken ebenfalls wahre Wunder, denn sie sind beruhigend und schmerzlindernd. Falls Sie stillen, sollten Sie dies unbedingt beibehalten – achten Sie aber darauf, dass Sie blähende Lebensmittel und Kuhmilch-Produkte von Ihrem Speiseplan streichen. Helfen können auch das Füttern von Spezialnahrungen oder Kräutertees. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt, ob möglicherweise eine Spezialnahrung wie Comfort, für Ihr Baby geeignet ist.

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