1. Schritt der Beikost | Milupa

Karolina und Jasmina – unzertrennlich seit 577 Tagen

Gesundes Bäuchlein, glückliches Baby

So spannend ist Babys Verdauung

In Babys Bäuchlein ist ganz schön viel los! Denn hier gibt es viele fleißige Helfer, die Nahrung aufnehmen und weiterverarbeiten. Doch damit alle wichtigen Nährstoffe dorthin gelangen, wo sie hingehören, müssen sie verschiedene Stationen in Babys Bäuchlein durchlaufen. Doch Babys Bäuchlein ist nicht NUR Verdauung: Mit seinen 100 Millionen Nervenzellen steuert es alle Emotionen und das gesamte Immunsystem Ihres kleinen Schatzes. Und genau deshalb ist das Bäuchlein so wichtig für Babys körperliche und geistige Entwicklung und sein Wohlbefinden.

Aus groß mach klein

In Babys Bäuchlein befindet sich ein komplexes Verdauungssystem, in dem viele Körperteile zusammenspielen. Denn damit Nahrung in Nährstoffe verwandelt werden kann, muss sie in Babys Bäuchlein verschiedene Stationen durchlaufen. Ob Mund, Magen oder Darm: Erfahren Sie hier, welches Organ welche Aufgaben übernimmt und wie es zu Babys Wohlbefinden beiträgt.

Mund

Auch wenn Ihr kleiner Schatz noch gar keine Zähnchen hat, wird die Nahrung in seinem Mund bereits „zerkleinert“. Denn dort wird die Nahrung mit einem Verdauungsenzym gemischt, das im Speichel enthalten ist, die sogenannte Amylase. Die Amylase verdaut die Kohlenhydrate und hilft der Zunge dabei den Geschmack zu erkennen. Die Zunge befördert die Nahrung dann weiter in den Rachen.

Rachen

Den Rachen können wir uns am besten wie eine kleine Straßenkreuzung vorstellen. Denn von hier gehen zwei Wege ab: einer in die Speiseröhre und einer in die Luftröhre. Der Rachen transportiert also Luft in Richtung Lunge und Nahrung in die Speiseröhre.

Speiseröhre

Die Speiseröhre transportiert die Nahrung mit ihrer glatten Muskulatur vom Rachen in den Magen.

Magen

Seine starke Muskulatur bewegt den Magen und dadurch wird die Nahrung mit dem Magensaft gemischt. Die darin enthaltene Salzsäure tötet Bakterien, die anderen Säuren und die Enzyme helfen beim Auflösen der Nahrung und der Verdauung von Proteinen. In kleinen Portionen wird der Speisebrei jetzt in den Zwölffingerdarm abgegeben.

Leber

Die Leber ist die größte Drüse im Verdauungstrakt. Sie ist wie eine Fabrik, in der Kohlenhydrate, Proteine und Fette verarbeitet werden. Außerdem speichert die Leber Vitamine und neutralisiert giftige Substanzen. Weil die Leber auch für eine konstante Körpertemperatur Ihres Kindes sorgt, trägt sie einen wichtigen Beitrag zu seinem Wohlbefinden bei.

Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse produziert den Pankreassaft und der besteht überwiegend aus Verdauungsenzymen und Hormonen, wie zum Beispiel Insulin, mit dem der Körper Ihres Babys seinen Zuckerhaushalt reguliert.

Gallenblase

In der Gallenblase wird die Galle gespeichert. Die Galle ist eine zähe Flüssigkeit, die von der Leber produziert wird und bei jedem Essen automatisch in den Zwölffingerdarm fließt. Sie ist hauptverantwortlich für die Verdauung von Fetten.

Zwölffingerdarm

Dies ist der erste Teil des Darms. Hier werden die Galle und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse mit dem Speisebrei gemischt, um so Proteine, Fette, Kohlenhydrate und Nukleinsäuren in kleine Kügelchen zu zerlegen. Der Darm ist jedoch nicht nur für die Spaltung von Nährstoffen verantwortlich, sondern auch für das emotionale Wohlbefinden Ihres Babys. Er bildet 90% des Serotonins, das sogenannte Glückshormon. Durch Vitamin C, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren, die zum Beispiel in Muttermilch oder in unserer Milchnahrung enthalten sind, unterstützen Sie die Produktion des Glückshormons in Babys Bäuchlein.

Dünndarm

Der Dünndarm ist der längste Teil des Magen-Darm-Trakts und er spaltet die Nährstoffe. Die kleinsten Bestandteile der Nahrung werden durch Millionen von kleinen Darmzotten durch die Dünndarmwände aufgenommen und in die Blutbahn geleitet.

Doch nicht nur das: Im Dünndarm sitzen Millionen kleiner Nervenzellen, die mit dem Gehirn Ihres kleines Schatzes kommunizieren und so seine Emotionen steuern. Indem Sie stillen, können Sie diese Kommunikation positiv beeinflussen.

Dickdarm

Die Wand des Dickdarms ist sehr stark gefaltet und hat daher eine sehr große Oberfläche. So können Wasser, Elektrolyte, Fettsäuren, Glucose und Aminosäuren auch ohne Zotten aufgenommen werden. Mit Hilfe von Bakterien werden hier Vitamine produziert und Ballaststoffe verdaut. Die guten Bakterien nehmen Ballaststoffe also freudig auf und unterstützen so gut gestärkt eine gesunde Darmflora. Sie putzen den Darm, fertigen eine Schutzschicht für ihn an und sorgen für eine gute Stuhlkonsistenz.

Der Darm leistet aber noch viel mehr als nur Verdauung, denn er trägt einen wichtigen Teil zu Babys Immunsystem bei. Durch eine gesunde Darmflora werden die Abwehrkräfte gestärkt und schädliche Bakterien bekämpft. Mit Ihrer Muttermilch unterstützen Sie Babys Bäuchlein dabei.

Anus

Hier wird der im Dickdarm produzierte Stuhl ausgeschieden und landet schließlich in der Windel.

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