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Da drückt doch was!?

Wenn es zu Verstopfungen bei Babys kommt

Wie oft ein Baby eine volle Windel hat, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B. vom Alter, aber auch davon, ob ein Baby gestillt wird oder das Fläschchen bekommt. Flaschenernährte Säuglinge setzen durchschnittlich weniger Stühle ab als gestillte. Außerdem nimmt die Stuhlfrequenz mit zunehmendem Alter ab. Dabei ist es völlig normal, dass manche Kinder ihr Bäuchlein 12 Mal pro Tag entleeren, andere jedoch bis zu drei Wochen (!) gar nicht. Obwohl die Verdauung von Baby zu Baby verschieden ist, gibt es dennoch einige Symptome, an denen Du erkennen kannst, ob Dein Kind tatsächlich eine Verstopfung hat. Lies mehr.

Wenn Babys großes Geschäft zur großen Anstrengung wird

Wusstest Du, dass etwa 30 Prozent aller Säuglinge an Verstopfung leiden? Bei einer Verstopfung ist der Stuhl hart, sehr dicht und trocken – wie Hasenköttel. Das große Geschäft ist deshalb oft mit Schmerzen und Krämpfen verbunden oder bleibt längere Zeit ganz aus. Manchmal kann der Stuhl dann Spuren von Blut enthalten.

Eine Verstopfung entsteht dann, wenn der Stuhl sich zu langsam durch Babys Darm bewegt, wenn der Darm zu viel Wasser aufnimmt oder die nötige Wassermenge nicht vom Körper mitgeliefert wird. Dadurch werden die Speisereste hart und dicht und sammeln sich. So viel auf einmal auszuscheiden, kostet Ihr Baby Kraft und tut weh.

Die häufigsten Ursachen für Verstopfungen bei Babys

In den meisten Fällen ist es schwierig, die Ursache der Verstopfung von Babys zu finden. Neueste Studien haben jedoch gezeigt, dass Verstopfungen häufig von einer unausgewogenen Zusammensetzung der Darmflora oder der Umstellung von Muttermilch auf Beikost verursacht werden. In seltenen Fällen kann Verstopfung auch eine Nebenwirkung bestimmter Medikamente sein.

Ist es vielleicht doch etwas Ernstes?

Obwohl Verstopfungen meistens harmlos sind und sich im Laufe der Zeit wieder legen, gibt es einige Fälle, in denen sie ein Symptom für eine Erkrankung des Verdauungssystems sein können. In der Regel wird die Verstopfung dann von folgenden Symptomen begleitet:

  • Erbrechen
  • Reizbarkeit
  • Appetitmangel
  • Fieber

Sanfte Wege zu einem sanften Bäuchlein

Obwohl Verstopfung in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge ist, kann sie für Deinen kleinen Schatz mitunter sehr unangenehm sein. Du kannst jedoch einiges tun, um sie zu lindern:

  • Achte auf eine altersgerechte Zufuhr von unlöslichen Ballaststoffen. Die Ballaststoffe gelangen unverdaut in den Dickdarm, binden dort Wasser, quellen auf und erleichtern so den Stuhlgang. Sie sind z.B. in Vollkornprodukten, Blumenkohl und Karotten enthalten.
  • Still Dein Baby. Muttermilch enthält ebenfalls Ballaststoffe, die Babys Verdauung fördern.
  • Wenn Du nicht (mehr) stillst, füttere Milchnahrung mit Ballaststoffen wie GOS/FOS. Die Ballaststoffe unterstützen Babys Bäuchlein von Anfang an.
  • Versorge Dein Baby mit ausreichend Flüssigkeit – auch Wasser oder Tee gehen. Flüssigkeit unterstützt die Verdauung, hält den Stuhl feucht und erleichtert so die Ausscheidung. Wenn Du bereits mit der Beikost angefangen hast, versuch es doch mal mit Apfel-, Birnen- oder Pflaumensaft. Diese enthalten viel Sorbitol und regen damit die Verdauung an.

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