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Maxim – liebt seinen Spinat

Wie Yin und Yang

So wichtig ist Harmonie in Babys Bäuchlein

So wie jeder Mensch und jedes Baby einzigartig ist, trägt auch Babys Bäuchlein eine ganz persönliche Signatur. Wissenschaftler haben zwar herausgefunden, dass bestimmte Bakterienstämme und -gattungen darin immer wieder die Gleichen sind, ihre Zusammensetzung ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Trotz dieser individuellen Abweichungen gibt es aber auch eine große Gemeinsamkeit: die Funktionsweise der Bakterien und ihren Einfluss auf Babys Wohlbefinden.

Kleines Bäuchlein, große Aufgaben

Dein kleiner Schatz hat während der Schwangerschaft alle wichtigen Nährstoffe über die Nabelschnur bekommen. Außer ein paar Schlückchen Fruchtwasser war bis zur Geburt nicht viel in seinem Bauch, das es verdauen konnte. Babys Darm war bis dahin praktisch arbeitslos. Damit Babys Bäuchlein richtig funktionieren kann, braucht es eine Vielzahl an unterschiedlichen Bakterien, die auch Mikrobiota oder Darmflora genannt werden. Studien belegen, dass es entscheidend für Babys Wohlbefinden ist, dass sich diese Bakterien im richtigen Verhältnis zueinander befinden und die Darmflora im Gleichgewicht ist. Denn nur dann kann Babys Bäuchlein die folgenden Funktionen erfüllen:

  • Verdauung von Nährstoffen, die der Darm nicht selbst verwerten kann, wie z.B. Ballaststoffe
  • Bildung von Nährstoffen, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Zwei Beispiele: Vitamin B12 zur Unterstützung von Babys Gehirnentwicklung und Vitamin K zur Blutgerinnung
  • Abwehr gegen Krankheitserreger, da die guten Bakterien sie verdrängen
  • Entwicklung des Immunsystems
  • Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens

So früh prägt sich Babys Gesundheit

Indem Du Dich schon in der Schwangerschaft um das Wohlbefinden von Babys Bäuchlein kümmerst, legst Du den Grundstein für eine natürliche Entwicklung. Wissenschaftler sind sich einig: Die ersten 1000 Tage zwischen Babys Entstehung im Mutterleib und etwa dem zweiten Geburtstag sind sehr wichtig fürs ganze Leben. Was Du in welcher Entwicklungsphase für Babys Bäuchlein tun kannst, haben wir hier zusammengestellt:

  • In der Schwangerschaft: Stress, Übergewicht, Nikotinkonsum und eine ungesunde Ernährung der werdenden Mama beeinflussen die spätere Entwicklung der Mikrobiota des Babys bereits im Mutterleib negativ. Indem Du Dich gesund und ausgewogen ernährst, nicht zu viel zunimmst, nicht rauchst und Stress vermeidest, tust Du Baby viel Gutes.
  • Geburt: Erblickt Dein Baby auf natürlichem Wege das Licht der Welt, kommt es schon im Geburtskanal mit einer Vielzahl von Mamas Bakterien in Kontakt. Diese fleißigen Helfer siedeln sich im Darm des Babys an und bilden dort die ersten Kolonien. Doch auch wenn Du Dein Baby mit einem Kaiserschnitt zur Welt bringst, kann es mit ausreichend Bakterien in Kontakt kommen. Frag dazu am besten Deinen Arzt oder Deine Hebamme. Du interessierst Dich für die Bakterienübertragung von der Mama auf ihr Kind? Hier geht’s zum Artikel.
  • Die richtige Ernährung hilft Babys Darmflora, sich mit weiteren günstigen Bakterien zu besiedeln. Außerdem finden viele Bakterien sowohl über die Luft als auch durch Haut- und Körperkontakt mit Mama, Papa und lieben Verwandten und Freunden ihren Weg ins Kind.
  • Frühes Säuglingsalter 0-6 Monate: Stillen ist das Beste für Dein Baby. Wenn Du nicht, nicht ausschließlich oder nicht mehr stillst, verwende eine Säuglingsmilch, die speziell auf die Bedürfnisse Deines Babys abgestimmt ist.
  • Mit der Einführung der Beikost zwischen der 17. und 26. Lebenswoche stehen plötzlich viele neue unverdauliche Kohlenhydrate auf dem Speiseplan Deines Kindes. Durch eine schrittweise und abwechslungsreiche Einführung der Beikost förderst Du also auch die Bildung einer Vielzahl an unterschiedlichen Darmbakterien, die sich positiv auf das Gleichgewicht der kindlichen Darmflora auswirken.
  • Kleinkindalter 1-3 Jahre: Je mehr Vielfalt auf dem Speiseplan Deines Kindes, desto ausgewogener die fleißigen Helfer in Babys Bäuchlein. Im Alter von drei Jahren hat Dein Kind dann ähnlich viele fleißige Bewohner in seinem Bäuchlein wie Du selbst.

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