Routinierter Tagesablauf bei Neugeborenen | Milupa

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Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Alles, was Du übers Stillen wissen musst

Stillen ist das Beste für Dein Baby. Denn Muttermilch liefert alle wichtigen Nährstoffe, die optimal auf die Bedürfnisse Deines Babys abgestimmt sind. Entdecke hilfreiche Tipps für den Stillalltag, das Abstillen und was Du tun kannst, wenn Du nicht Stillen kannst oder willst und Deinem Baby eine Flaschennahrung geben möchtest. 

Hilfreiche Tipps für den Stillalltag

In den ersten Monaten sollte Dein Baby nur mit Milch – entweder Muttermilch, Flaschennahrung oder einer Kombination aus beidem – ernährt werden. Muttermilch ist von Geburt an das Beste, denn sie ist auf die speziellen Bedürfnisse Deines Babys abgestimmt. Bei der Ernährung mit Muttermilch passt sich in der Regel die Menge an den Bedarf während des Stillens ideal an. Wenn Du Dein Baby also immer so lange saugen lässt, bis es von selbst aufhört zu trinken, und es nach Bedarf anlegst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu wenig Muttermilch bekommt. Wie lange eine Stillmahlzeit dauert, hängt ganz von Deinem Baby ab. Manche Babys sind bereits nach fünf Minuten fertig, andere brauchen für die gleiche Menge sehr viel länger. Die Länge der Mahlzeit sagt nichts aus über die Muttermilchmenge, die Dein Baby zu sich nimmt.

Damit Dein Baby und Du sich mit dem Stillen wohlfühlen, benötigt Ihr Zeit und Ruhe. Ein ruhiger Ort, ohne Ablenkungen durch Medien oder Telefonieren, ist für Euch beim Stillen die richtige Umgebung. Auch wenn Dein Baby mal nicht oder weniger trinkt, dann mache Dir keine großen Sorgen. Es wird sich in der Regel melden, wenn es hungrig ist. Gönne Dir und Deinem Baby viel Ruhe und Erholung – Stress, Hektik und Aufregung können den Stillerfolg negativ beeinflussen. Ausreichendes Trinken sowie eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung helfen Dir außerdem beim Stillen und der Milchproduktion.

Einen konkreten richtigen Zeitpunkt zum Abstillen gibt es nicht. Stille solange, wie es für Dich und Dein Baby passt. Wenn Du abstillen willst, wähle am besten einen Zeitpunkt aus, zu dem keine anderen Belastungen hinzukommen. Lasse Dir für das Abstillen wenn möglich genug Zeit und ersetze pro Woche eine Stillmahlzeit durch eine Beikost-Mahlzeit (bzw. durch Flaschennahrung bei Säuglingen bis fünf Monate). So kann sich Dein Baby langsam auf die neue Situation einstellen und Deine Milchproduktion passt sich automatisch an.

Stillen ist das Beste für Dein Baby. Einige Mütter möchten oder können jedoch nicht stillen oder haben den Wunsch, die Stillzeit nicht bis zur Einführung der Beikost fortzuführen. Wenn Du nicht voll stillst, ergänze den Milchbedarf Deines Babys mit einer Babynahrung. Die industriell hergestellten Flaschennahrungen sind auf die Bedürfnisse Deines Kindes abgestimmt. Von Geburt an sind Anfangsmilchen der Stufe Pre oder 1 oder bei einer vorliegenden Allergiegefährdung sogenannte HA-Anfangsnahrung geeignet. Nach dem sechsten Monat und mit Einführung der Beikost kannst Du auf Folgenahrungen der Stufe 2 und ab dem zehnten Monat auf Nahrungen der Stufe 3 umsteigen. Sie sind in ihrer Zusammensetzung auf die Bedürfnisse im Beikostalter abgestimmt und eignen sich ebenfalls bis zum Ende des Flaschenalters.

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