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Das große Grummeln

Blähungen bei Babys

Eine bestimmte Menge an Gasen in Babys Bäuchlein ist ganz normal. Erst wenn sich eine übergroße Menge dieser Gase im Verdauungstrakt ansammelt, kommt es zu Blähungen. Da Babys Bäuchlein nach der Geburt noch unreif ist, gehört die übermäßige Gasbildung in den ersten Monaten oft zum normalen Entwicklungsprozess. Keine Sorge, das klingt schon nach wenigen Monaten wieder ab. Erfahre hier, wie Blähungen bei Babys entstehen und wie Du sie mit ein paar kleinen Tricks lindern kannst.

Zu viel Luft in Babys Bäuchlein

Zu viel Luft in Babys Bäuchlein

Babys Bäuchlein verdaut so viele neue Nährstoffe, dabei werden auch verschiedene Gase gebildet. Die Darmbakterien produzieren Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid, besonders nach dem Verzehr von blähenden Lebensmitteln wie Bohnen und Kohl. Auch beim Stillen oder dem Füttern mit dem Fläschchen verschluckt Dein Baby immer etwas Luft, die dann durch Aufstoßen oder Pupsen wieder entweichen muss.

Sammelt sich zu viel Luft in Babys Bäuchlein, kommt es zu Blähungen. Vor allem in den ersten 3 bis 5 Lebensmonaten leiden Babys oft darunter. Man merkt dies daran, dass die Kleinen quengeln, weinen, unruhig sind oder die Beine anziehen. Außerdem können Schmerzen, häufiges Aufstoßen, weicher Stuhl oder Durchfall in Verbindung mit den Blähungen auftreten.

Warum gerade Babys häufig unter Blähungen leiden, ist noch nicht genau geklärt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sich die Darmflora noch im Aufbau befindet, manche Verdauungsenzyme noch nicht vorhanden sind und der Darm in den ersten Lebensmonaten immer wieder mit Nahrung konfrontiert wird, die er nicht kennt.

Das kannst Du gegen Blähungen tun

Auch wenn sich akute Blähungen schlecht lindern lassen, haben wir Dir ein paar Tipps zusammengestellt, die bei der Vorbeugung oder der Behandlung von Blähungen bei Babys helfen können.

  • Lebensmittel wie Kuhmilch oder Kohl blähen. Verzichte darauf, wenn Du stillst.
  • Aufstoßen vor und nach dem Stillen durch ein Bäuerchen lässt überschüssige Luft entweichen.
  • Mehr Abstand zwischen den Still- und Flaschenmahlzeiten, da Babys Bäuchlein nicht so viel Milch auf einmal aufnimmt.
  • Die richtige Technik beim Füttern bewirkt, dass Dein Baby nicht zu viel Luft schluckt. Dies gelingt am besten, indem der Mund Deines Babys die Brustwarze bzw. den Sauger am Fläschchen gut umschließt.
  • Manche Kräuter wirken Wunder: Fencheltee hilft, dass Blähungen nicht auftreten bzw. schneller entweichen. Auch Kümmelzäpfchen oder eine wohltuende Massage mit Kümmel- oder Fenchelöl hilft, Blähungen zu lindern. Winkel dabei die Beinchen Deines Babys an und dehne sie in verschiedene Richtungen.
  • Der Fliegergriff ist eine bewährte Methode, um Deinem kleinen Schatz den Abgang von Luft zu erleichtern – lege dazu Baby in Bauchlage auf einen Dein Unterarme und stütze den Kopf mit der Hand.
  • Probiere doch mal unsere Komfort Produkte, auch sie helfen Deinem kleinen Schatz bei Blähungen.

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