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Eisen: Gut für Körper und Köpfchen

Für ein gesundes Baby: Eisenversorgung aufrecht erhalten

Ob groß oder klein, jeder Mensch braucht Eisen. Denn ohne dieses Spurenelement könnten die roten Blutkörperchen keinen Sauerstoff binden und den Körper nicht ausreichend damit versorgen. Eisen steckt unter anderem im roten Blutfarbstoff Hämoglobin und im Muskelprotein Myoglobin. Mit zu wenig Eisen können Muskeln und Organe nicht so zuverlässig arbeiten wie üblich - langfristig ist das gefährlich. Erfahre, wie du die Eisenversorgung bei deinem Baby aufrecht erhalten kannst, Eisenmangel erkennen kannst und was hilft, ihm vorzubeugen.

Die ersten Monate gut versorgt

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Muskeln, Gehirn, Organe - alle brauchen Sauerstoff. Den bekommen sie rund um die Uhr mithilfe von Eisen. Dieses Spurenelement bindet Sauerstoff an den Blutfarbstoff Hämoglobin und das Muskelprotein Myoglobin. Du kannst dir vorstellen, dass es weder deinem Geist noch deiner Fitness gut tut, wenn du längere Zeit zu wenig Eisen und damit Sauerstoff abbekommst. Eine optimale Eisenversorgung ist für dein Baby noch wichtiger. Denn nur mit ausreichend Eisen wächst und gedeiht dein Baby so, wie es soll. Und nur mit genug Eisen kann Babys Gehirn all die Verknüpfungen bilden, die es schlau und aufnahmefähig machen.

Die Natur hat es clever eingerichtet: In den letzten Wochen im Mutterleib füllt dein Baby die Eisenspeicher in seinem Körper so richtig auf. Dazu nutzt es die Eisendepots seiner Mama. Ein Grund, warum so viele frisch entbundene Mamas an Eisenmangel leiden. Das Baby nimmt das viele Eisen bei der Geburt sozusagen mit und zehrt die Vorräte langsam auf. Bei gesunden, reif geborenen Babys halten sie etwa vier bis sechs Monate lang vor.

Wer neigt zu Eisenmangel?

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Ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel haben

  • Frühgeborene, die die eigenen Eisenspeicher vor der Geburt noch nicht ausreichend auffüllen konnten     
  • Klein und leicht geborene Babys, zum Beispiel Mehrlinge
  • Babys mit bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel mit der Darmerkrankung Morbus Crohn
  • Babys, die im zweiten Lebenshalbjahr noch keine eisenreiche Beikost bekommen

 

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Frühgeborene und sehr leicht geborene Babys werden von Kinderarzt/Kinderärztin auf Eisenmangel hin untersucht. Dazu wird ihnen ein bisschen Blut entnommen und überprüft, ob die Eisenversorgung stimmt. Kinder mit Eisenmangel erhalten Eisenpräparate, meist in Form von Tropfen, solange sie diese benötigen. Nach spätestens sechs Monaten sollte das Eisen aus Babys Ernährung kommen. Breie mit rotem Fleisch, Gemüse und Vollkorn sowie Folgemilch der Stufen 2 und 3 enthalten viel Eisen.

 

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Manchmal genügt deinem Baby das Eisen aber trotzdem nicht, das passiert gerade in der frühen Beikostphase, wenn Babys noch wenig Brei futtern. An Eisenmangel solltest du dann denken, wenn

  • dein Baby plötzlich keinen Appetit mehr hat und schlecht zunimmt
  • dein Kind saft- und kraftlos wirkt
  • dein Baby oft kränkelt
  • Babys Haut und/oder die Mundschleimhaut auffallend blass aussehen
  • die Haut unter Babys Fingernägeln oder im unteren Augenlid auffallend blass ist

Auch, wenn dein Baby plötzlich schlechter schläft und allgemein quengeliger ist, kann es an der Eisenversorgung liegen. Keine Sorge, wenn du das beim Kinderarzt/bei der Kinderärztin abklären lässt und die Ernährung anpasst – eventuell ergänzt um Eisenpräparate, die euch verschrieben werden –, wird dein Baby sich bestens weiterentwickeln.

Woher bekommen Babys und Kleinkinder Eisen?

Muttermilch enthält genug Eisen für die ersten Lebensmonate. Dein Baby hat ja volle Eisenspeicher und braucht nicht viel. Ab spätestens 6 Monaten benötigen die meisten Babys Eisen auch aus anderen Quellen. Folgemilchen wie Milupa Milumil 2 Folgemilch enthalten darum eine altersgerechte Menge des Spurenelements.

Sobald du mit der Beikost beginnst, kannst du neue und aufregende Geschmacksrichtungen mit deinem Baby erkunden. Folgende Zutaten sorgen für das wichtige Extra an Eisen:

  • Rotes Fleisch (z. B. Rind, Lamm) enthält Eisen in einer sehr leicht aufnehmbaren Form. Achte allerdings darauf, dass das Fleisch gut durchgegart und nicht rosa ist.
  • Dunkelgrünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Zucchini, Fenchel, Brokkoli) ist gedünstet eine wahre Nährstoffbombe und reich an Eisen.
  • Vollkornbrot ist eine leckere Wahl, wenn es um eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit Vitamin B, Vitamin E, Ballaststoffen und Eisen geht.

Übrigens: Vitamin C unterstützt den Körper deines Babys bei der Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Kost. Eine kleine Menge Orangensaft (z.B. im Brei) oder ein geriebener Apfel zur Fleisch- oder Vollkorn-Mahlzeit helfen dem Körper, Eisen zu verwerten.

Und noch ein Tipp: Lies hier, wie du deinem Baby neue Geschmackserlebnisse bereiten kannst.

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Du suchst noch mehr Ideen, wie du den Eisenhaushalt deines Babys aufrecht halten kannst?

Für weitere Tipps und Rezepte kannst du jederzeit unsere Milupa Mama & Co Beratung kontaktieren.