Stillende Mutter mit Baby Bildausschnitt

Willkommen an der Milchbar, Baby!

Ernährung ab der Geburt: Das Beste für dein Baby

Stillen ist das Beste für dein Baby und tut auch dir gut. Denn Muttermilch liefert alle wichtigen Nährstoffe, die optimal auf die Bedürfnisse deines Babys abgestimmt sind und wird mit der Zeit immer angenehmer für dich. Sammle hilfreiche Tipps für den Stillalltag, das Abstillen und erfahre, was du tun kannst, wenn du nicht (mehr) stillen kannst oder möchtest.

Stillende Mutter blickt auf Baby

Die ersten Milchmahlzeiten - so läuft's

In den ersten Monaten solltest du dein Baby nur mit Milch ernähren. Ideal ist deine Muttermilch. Wenn Du nicht stillen kannst oder möchtest, ist Säuglingsnahrung eine Alternative. Auch eine Kombination aus Stillen und Fläschchen ist möglich. Muttermilch ist von Geburt an das Beste, denn sie enthält genau die Nährstoffe und die Menge an Energie, die dein Baby gerade braucht. Bei der Ernährung mit Muttermilch passt sich in der Regel die Menge an den Bedarf während des Stillens an. Wenn du dein Baby also immer so lange saugen lässt, bis es von selbst zu trinken aufhört, und es außerdem nach Bedarf anlegst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu wenig Muttermilch bekommt.

An Brust trinkendes Baby

Wie lange eine Stillmahlzeit dauert, hängt ganz von deinem Baby ab. Manche Babys sind bereits nach zehn Minuten fertig, andere brauchen für die gleiche Menge 30 Minuten bis zu einer Stunde. Es gibt eben gemütliche und gierige Trinker. Die Länge der Mahlzeit sagt nichts aus über die Muttermilchmenge, die dein Baby zu sich nimmt. Wenn es gut zunimmt und jeden Tag mehrere nasse Windeln hinterlässt, kannst du davon ausgehen, dass es genug getrunken hat.

In der Ruhe liegt die Kraft

Du kannst viel dafür tun, dass dein Baby und du das Stillen genießt und damit deine Milch gut fließt. Wähle für eure Stillmahlzeiten vor allem in den ersten Tagen und Wochen

  • einen gemütlichen Ort: Sessel, Sofa oder Bett, gepolstert durch Kissen oder Stillkissen. So kommt dein Baby bequem an deine Brüste, und du musst dich nicht verspannen, um es anzulegen.
  • eine ruhige Umgebung: Fernseher, Besucher sowie Telefonate können dein Baby und dich ablenken und das Stillen erschweren.
  • ein Getränk für dich, damit du sicher genug Flüssigkeit zu dir nimmst.
  • wenn du magst, Lieblingsmusik (nicht zu laut), die dich ruhig und fröhlich stimmt.

Hab bitte Geduld, wenn du das Stillen erst mal anstrengend findest. Vier bis sechs Wochen kann es dauern, bis dein Körper sich an seine neue Aufgabe gewöhnt hat, ihr euch eingegroovt habt und dein Baby gut trinkt. Danach wirst du diese Art der Ernährung für dein Baby höchstwahrscheinlich bequem finden. Auch wenn dein Baby mal nicht oder weniger trinkt, dann mache dir keine Sorgen: Solange es zunimmt und gesund wirkt, ist ein Tag mit wenig Appetit ganz normal. Das Wichtigste für den Stillerfolg: Gönne dir und deinem Baby viel Ruhe und Erholung. Der Ausdruck Wochenbett hat seine Berechtigung. Frischgebackene Mamas dürfen, ja sollen es in Haushalt, Sport und Beruf langsam angehen lassen. Stress, Hektik und Aufregung können deinen Milchfluss bremsen.

Du möchtest noch mehr erfahren? Wir haben noch weitere Informationen und Tipps zum Thema Stillen und zu gesunder Ernährung in der Stillzeit für dich zusammengestellt.

Gestilltes Baby blickt hoch zu Mutter

Doch ein Fläschchen? Was du wissen solltest

Biologisch gesehen können über 90 Prozent aller Frauen stillen. Manchmal jedoch kommt der Milchfluss nicht in Gang, beispielsweise weil ein Baby nicht so ein kräftiger Trinker ist oder weil nach der Geburt zu viele Belastungen im Leben der Mama vorhanden sind. Bisweilen machen auch der Job oder andere Lebensumstände es nötig, früh abzustillen. Mach dir dann bitte keine Vorwürfe und Sorgen! Dein Baby wird weiterhin gut gedeihen, wenn du eine Säuglingsnahrung wählst, die in Nährstoffgehalt und Energie seinem Alter und seinen Bedürfnissen entspricht.

Die sogenannte Zwiemilchernährung mit Muttermilch und Fläschchen klappt am besten mit sogenannter Pre-Nahrung. Anfangsnahrung der Stufe Pre ist extra leicht verdaulich und kann wie Muttermilch nach Bedarf gefüttert werden. Wenn du gar nicht mehr stillst oder dein Baby von Pre-Nahrung nicht satt wird, kannst du Säuglingsnahrung der Stufe 1 probieren, die sämiger ist. Säuglingsnahrung der Stufen Pre und 1 gibt es auch speziell für allergiegefährdete Babys, dann sind die Eiweiße darin auf besondere Weise aufgespalten. Du erkennst diese Nahrung an dem Zusatz HA. Wenn dein Baby zu Blähungen neigt oder Anzeichen einer Milchallergie zeigt, spricht deinen Kinderarzt/deine Kinderärztin darauf an. Er/sie wird dein Baby gründlich untersuchen und dir gegebenenfalls eine Spezialnahrung empfehlen, die das Bäuchlein deines Babys entlastet.

Nach dem sechsten Monat und mit Einführung der Beikost kannst du auf Folgenahrungen der Stufe 2 und ab dem zehnten Monat auf Nahrungen der Stufe 3 umsteigen. Sie sind in ihrer Zusammensetzung auf die Bedürfnisse im Beikostalter abgestimmt und eignen sich ebenfalls bis zum Ende des Flaschenalters.

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