Baby wird mit Brei gefüttert Bildausschnitt

Guten Abendbrei & gute Nacht

Mit dem Milch-Getreide-Brei in die nächste Phase der Beikost-Einführung

Vater füttert Baby im Wohnzimmer auf Couch

Sobald sich dein Baby an die ersten Löffelchen gewöhnt hat und regelmäßig einen Mittagsbrei isst, kannst du mit dem zweiten Brei beginnen. Er ersetzt die Milchmahlzeit am Abend. Die Kombination aus Milch und Getreide versorgt dein Baby mit wertvollen Kohlenhydraten, Eiweiß und Calcium. Außerdem macht diese vollwertige Mahlzeit schön satt und der kleine Organismus bekommt alles, was er für ein gesundes Wachstum braucht. Erfahre, wie Babys Abendmahlzeit zum Genuss für euch beide wird.

So viel Power für kleine Bäuchlein

Mit 6 bis 8 Monaten benötigt dein Baby mehr Energie, als sie in Milch allein steckt. Sein Bäuchlein ist nun reif für Getreide: Darin stecken viele Kohlenhydrate, die Muskeln und Gehirn wertvolle Energie liefern, die sie in dieser Phase der rasanten Entwicklung brauchen. Auch liefert Getreide schön viele Nährstoffe, wie Eisen und B-Vitamine. Getreide trägt außerdem dazu bei, dass die guten Bakterien in Babys Bäuchlein wunderbar versorgt werden und die Darmflora deines Babys immer stärker wird.

Mit Getreide kommen außerdem neue Geschmacksnuancen auf den Tisch und dein Baby trainiert seine Mundmotorik, da sich dieser Brei anders anfühlt als das Gewohnte. Die Süße aus der Milch, mit der du das Getreide anrührst, lässt dein Baby jedes Löffelchen genießen. Wie du die ersten Portionen auch ins Baby hineinbekommst, kannst du hier noch einmal nachlesen.

Auf die Zutaten kommt es an!

Früher hieß es: Babys mit einer Allergieneigung, also z. B. mit Verwandten, die Allergiker sind, sollten erst mal keine glutenhaltigen Getreide essen. Gluten steckt als Klebereiweiß u.a. in Weizen, Dinkel, Grünkern, Gerste, Hafer und Roggen.

Heute betonen Wissenschaftler, dass glutenhaltige Getreide Babys in gewissem Umfang vor Allergien schützen können. Nur wenn ein Baby bereits die Diagnose Zöliakie hat, darf es gar kein Gluten zu sich nehmen. Glutenfrei sind u. a. Hirse, Reis, Mais und Buchweizen.

Wissenswertes zu den Getreidearten: Reis ist besonders leicht verdaulich, Hirse und Hafer enthalten viel Eisen und Allergiker vertragen – subjektiv gesehen – reinen Dinkel oftmals besser als Weizen oder Roggen.

Hier ein paar grundsätzliche Tipps zum Milch-Getreide-Brei:

  1. Ab einem Alter von 6 Monaten benötigt dein Baby noch etwa 500-600 ml Milch pro Tag.
  2. Ein Richtwert für eine volle Mahlzeit lautet: 20 Gramm Getreideflocken werden in 200 ml Muttermilch oder Folgemilch eingerührt. Süße den Brei bitte nicht zusätzlich. Später kann Obst den Geschmack abrunden.
  3. Es ist völlig normal, wenn dein Baby anfangs nur sehr kleine Portionen isst - schließlich fängt es gerade erst an, sich an Beikost zu gewöhnen. Mit der Zeit werden die Portionen dann von ganz allein größer. Du darfst nach jeder unvollständigen Mahlzeit noch stillen bzw. das Fläschchen geben bis dein Baby satt ist.
  4. Achte darauf, spezielle Getreideflocken für Babys zu verwenden, z. B. Milupa Reis Flocken, Milupa Feiner Grieß und Milupa 7 Korn Flocken. Sie sind extra für Babys gemacht und unterliegen deutlich strengeren Anforderungen und Kontrollen als konventionelle Getreideflocken für Erwachsene. Auch passt ihr Nährstoffgehalt zum Bedarf von Babys im Krabbel- und Lauflernalter.
  5. Getreideflocken für Babys haben außerdem eine altersgerechte Textur und sind somit angenehm für Babys Mundmotorik und Bäuchlein.
  6. Diese vollwertige Mahlzeit macht schön satt und der kleine Organismus bekommt alles, was er für ein gesundes Wachstum braucht. Wenn dein Baby den Milch-Getreide-Brei am Abend gut vertragen hat, folgt im nächsten Schritt der milchfreie Getreide-Obst-Brei.

Suchst du Inspiration oder noch eine Idee für ein Rezept? Hier findest du viele Anregungen für deinen Ess-Anfänger im Alter von 6 bis 8 Monaten.

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