Bauchweh, Koliken und Verdauung Ihres Babys | Milupa

Florian und Emily – unzertrennlich seit 191 Tagen

Kleines Bäuchlein und ganz schön viel los

Aller Anfang ist schwer: Babys Verdauung in den ersten Monaten

Als frischgebackene Mama kann es sehr beunruhigend sein, wenn Ihr Baby sich nach dem Füttern ungewöhnlich verhält. Obwohl es ganz natürlich ist, sich Sorgen zu machen, gibt es für die meisten Probleme bei der Verdauung Ihres Babys eine einfache Erklärung.

So erkennen Sie die Symptome

Am Anfang kann es ganz schön schwierig sein, beim Füttern den Dreh herauszubekommen. Denn obwohl es eigentlich die natürlichste Sache auf der Welt ist, ist es für Ihr Baby noch ganz neu. Deshalb sind viele Verhaltensweisen Ihres Lieblings auch ganz normal. Hinter manchen Problemen können aber medizinische Ursachen stecken, die den Appetit oder die Nahrungsaufnahme Ihres Babys beeinflussen. Damit Sie die Anzeichen dafür besser erkennen, haben wir hier die häufigsten Startschwierigkeiten bei Babys Verdauung für Sie zusammengestellt:

  • Kolik: Sie erkennen eine Kolik an einem geröteten Gesicht, geballten Fäustchen, zum Bauch hochgezogenen Beinen und lautem Schreien, das über 2-3 Stunden am Tag und für Wochen anhält. Koliken kommen bei Babys häufig vor – jedes Vierte ist davon betroffen. Bei einer Kolik sollten Sie den Rat Ihres Kinderarztes hinzuziehen.
  • Weinen vor dem Füttern: Meistens weint Ihr Baby vor dem Füttern, weil es Hunger hat. Je besser Sie Ihr Baby kennenlernen, desto eher verstehen Sie, welche Bedeutung das jeweilige Weinen hat.
  • Weinen nach dem Füttern: Wenn Ihr Baby nach dem Füttern weint, könnte es Blähungen haben oder unter Koliken leiden. Es ist daher sehr wichtig, Ihrem Baby nach JEDEM Füttern das Aufstoßen zu erleichtern. Sie bringen ein Bäuerchen leichter hervor, wenn Sie Ihr Baby zum Beispiel über Ihre Schulter legen.
  • Geringe Gewichtszunahme: Es ist ganz natürlich, dass Ihr Baby nach der Geburt erstmal an Gewicht verliert. Danach wird es das verlorene Gewicht Gramm für Gramm wieder zunehmen. Allerdings ist jedes Baby verschieden und damit variieren auch die Gewichtsschübe. Ihr Kinderarzt und Ihre Hebamme geben Ihnen Tipps, wie sich das Gewicht optimal entwickeln kann.
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  • Spucken/Erbrechen: Es ist ganz normal, dass Ihr Baby nach dem Füttern mit Milch aufstößt. Wenn Ihr Kind aber regelmäßig größere Mengen spuckt, könnte dies ein Anzeichen einer Reflux-Krankheit sein. Sprechen Sie darüber am besten mit Ihrem Kinderarzt.
  • Durchfall: Durchfall bei Ihrem Baby kann von einem Virus oder durch die Ernährung verursacht werden. Sollte dies häufiger vorkommen, fragen Sie dazu am besten Ihren Kinderarzt.

Wenn Ihr Baby weniger isst

Wenn man sich schlecht fühlt, isst man meistens weniger. Das ist bei Mama und Papa genauso wie bei Ihrem Baby. Wenn Ihr Kleines zum Beispiel erkältet ist und deshalb eine verstopfte Nase hat, kann das Atmen schwer fallen. Klar, dass es dann sehr unangenehm ist, den Mund beim Essen zu schließen.

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Ernster wird es, wenn Ihr Baby womöglich an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet. Diese können zum Beispiel für Gewichtsverlust verantwortlich sein. Sie sollten Ihr Baby in jedem Fall von einem Kinderarzt untersuchen lassen, wenn Sie das Gefühl haben, das etwas nicht stimmt.

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Die Mama-Frage

Warum hat mein Baby so häufig Blähungen?

Regula, Mama von Mia
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Der Experten-Tipp

Babys leiden häufig unter Blähungen, da ihre Verdauung in den ersten 6 Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgereift ist. Ein Grund für Blähungen kann die nicht vollständige Verdauung von Laktose, also Milchzucker sein. Wird der Milchzucker nicht vollständig abgebaut, kann er in den Dickdarm gelangen und dort zu Gasbildung führen. Diese verursachen Blähungen und Bauchschmerzen.

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Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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