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Winzige Gesundheitshelfer: Ballaststoffe

Ballaststoffe für Babys gesunden Darm

Während dein Baby wächst und gedeiht, entwickelt sich in seinem Bäuchlein seine Darmflora. Sie ist wie ein schützender Teppich, der die Darmwand sanft auspolstert. Da kommen so schnell keine Krankheitserreger durch! Doch was kannst du tun, um die Entwicklung von Babys Darmflora möglichst gut zu fördern? Und welche Rolle spielen Ballaststoffe dabei? Sammle hier wertvolle Tipps.

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Darmbakterien - es gibt solche und solche

Eine gesunde Darmflora, auch Mikrobiota genannt, ist wichtig für Babys Gesundheit. Tausende von Bakterienarten besiedeln sie – beim größeren Kind und Erwachsenen sind es insgesamt 100 Billionen einzelne Bakterien! Dabei ist jede Darmflora so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Die nützlichen Bakterien können bei der Verdauung helfen, Vitamine bilden sowie krankmachende Bakterien, Viren und Pilze unschädlich machen. Die Mikrobiota bildet sich in den ersten 1000 Tagen ab der Empfängnis aus – bis dein Baby zwei Jahre alt ist, tut sich also eine Menge in seinem Bäuchlein.

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Wenn du stillst, unterstützt deine Muttermilch dieses gesunde Gleichgewicht. Mit dafür verantwortlich sind die sogenannten prebiotischen Ballaststoffe. Deine Muttermilch enthält sie von Natur aus. Sie dienen den nützlichen Bakterien in Babys Darm als Nahrung. Diese wachsen und vermehren sich und halten Krankheitserreger in Schach. Doch diese Ballaststoffe übernehmen noch weitere, nützliche Aufgaben in Babys starkem Bäuchlein.

Ordnungsschaffer und Windelfüller

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Du möchtest noch mehr über die prebiotischen Ballaststoffe in deiner Muttermilch wissen? Es handelt sich um unverdauliche Kohlenhydrate. Aufgrund ihrer komplexen Struktur können sie von den Verdauungsenzymen in Babys Bäuchlein nicht zersetzt werden und gelangen unverdaut in den Dickdarm. Die nützlichen Bakterien dort nehmen sie freudig auf, ernähren sich davon und unterstützen so die Darmgesundheit. Sie halten Babys Darm sauber, bilden eine Schutzschicht und sorgen für eine gute Stuhlkonsistenz. Eine ganze Menge im Bäuchlein funktioniert also nur dank dieser Ballaststoffe.

  • Sie erhöhen die Anzahl der ausgesprochen nützlichen Bifidusbakterien und Laktobazillen, die Krankheitserreger verdrängen und in ihrem Wachstum hemmen.
  • Sie senken den PH-Wert im Darm und vermindern so das Wachstum von krankmachenden Pathogenen.
  • Sie erhöhen den Wassergehalt im Stuhl, machen ihn weich und erleichtern so den Stuhlgang.
  • Sie tragen dazu bei, dass die Darmwand mit einer Schleimschicht vor schädlichen Bakterien geschützt werden kann und reduzieren so das Risiko für Infektionen und Durchfall.

Woher kommen all die Bakterien?

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Babys Bäuchlein war bis zu seiner Geburt noch kaum besiedelt. Doch schon auf seinem Weg in die Welt sammelte dein Kleines fleißig Bakterien ein, die im Geburtskanal, auf deiner Haut, auf deinen Lippen und Brustwarzen lebten. Von nun an vermehren diese Bakterien sich fleißig. Mit dem Stillen tust du viel Gutes für dein Kind, denn in der Muttermilch sind neben einer Vielzahl gesunder Bakterien auch deren Leibspeisen enthalten – prebiotische Ballaststoffe. Außerdem überträgt die Muttermilch Antikörper gegen Krankheiten, die du bereits hattest, auf dein Baby und schützt es so davor. Wenn du dein Baby nicht stillst, entwickelt sich seine Darmflora zunächst etwas anders. Doch auch dann kannst du viel dafür tun, dass die guten Bakterien sich vermehren. Schmuse und kuschle viel mit deinem Baby, sodass es nützliche Bakterien aufnehmen kann. Gib ihm zudem auf sein Alter abgestimmte Säuglingsnahrung zu trinken.

Ballaststoffe auf dem Löffelchen

Nach dem 4. bis 6. Monat ist Babys Bäuchlein bereit für seine erste festere Nahrung. Mit dem neuen Essen besiedeln neue Bakterien den Darm. Eine abwechslungsreiche Ernährung versorgt dein Baby nicht nur mit allen wichtigen Nährstoffen, sondern unterstützt die gesunde Darmflora und somit sein generelles Wohlbefinden.

Am Anfang sind milde Gemüsesorten und babygerechtes Getreide die geeignetste Beikost. Dein Baby nimmt dadurch neben Vitaminen und anderen Nährstoffen auch Ballaststoffe auf, von denen sich nützliche Darmbakterien ernähren. Diese Ballaststoffe sind zum Beispiel in Pastinaken, Chicorée, Artischocken, Schwarzwurzeln, Zwiebeln und Vollkorngetreide enthalten. Unsere Milupa Milumil 2 oder 3 Folgemilch beispielsweise enthält übrigens ebenfalls nützliche Ballaststoffe, die aus natürlichen Rohstoffen, wie Milch und Chicorée, gewonnen werden.

Natürlich weißt du längst, dass Bakterien nicht immer schlecht sein müssen und viele davon ausgesprochen wichtig für Babys Bäuchlein sind. Und genau deshalb sollte dein Kind auch nicht in einem völlig sterilen, bakterienfreien Umfeld aufwachsen. Achte bei der Hygiene am besten auf einen gesunden Mittelweg – das nimmt viel Druck von deinen Schultern und ist besser für dein Baby!

Wenn du noch mehr zum Thema Beikost-Einführung wissen möchtest, haben wir hier noch viele interessante Infos für dich.

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Du hast noch Fragen zu Ballaststoffen & Co.?

Unsere erfahrenen Experten von der Milupa Mama & Co Beratung haben jederzeit ein offenes Ohr und Antworten parat.